Offener Brief an die Regierung

der Bundesrepublik Deutschland

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

 

Sabine Bamberger-Stemmann, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg ist endlich und vorbildlich mit der konsequenten Entnazifizierung unseres Landes  voranmarschiert, als sie im neuen EDEKA-Spot versteckte Nazi-Codes angeprangert hat (siehe Video unten).

 

Dass bisher nur die eindeutigen Initialen HJ, KZ, SA, SS auf Autokennzeichen verboten wurden, macht der deutsch-bürokratischen Gründlichkeit nicht viel Ehre und muss man als lapidar, ja schlampig bezeichnen. In unendlichen Mengen werden in unserem Land Nazicodes in Initialen, Ziffern und Buchstaben versteckt, die mit aller Gewalt verboten und ausgemerzt werden müssen.

Um hier einige der unendlichen Spirale zu nennen, die mich unweigerlich und ausschließlich an Nazideutschland erinnern, beginne ich mit dem Hitlergruß, mit welchem hunderttausende Hamburger (HH oder 88) jeden Morgen zur Arbeit fahren. Der „Braune Bund“ (BB) in Böblingen, die Nazis von Nürnberg (N) oder gar die Führerverehrer von Fürth (FÜ) tun Ähnliches und in Schleswig-Holstein grüßt man gar mit „Sieg Heil“ (SH).  In Ulm wird das „Unwerte Leben“ (UL) proklamiert und im Emsland die „Endlösung“ (EL). Kaiserslautern nutzt die schriftkorrekte Abkürzung für „Konzentrationslager“ (KL), in Weilheim-Schongau begnügt man sich mit „Wehrmacht“(WM), wobei man in Esslingen immer noch an den „Endsieg“ (ES) glaubt und in Reutlingen Reichparteitag (RT) abhält. In Amberg-Sulzbach sitzen wohl die Antisemiten (AS), in Miesbach verehrt man Martin Bormann (MB) und in Roth vielleicht Reinhard Heydrich (RH) usw.

Auch in vielen Firmenkürzeln und den Initialen amtierender Politiker stecken heimliche Nazibotschaften, ich erwarte hier ebenso ein energisches Einschreiten. Wie kann es sein, dass der angeblich grüne Anton Hofreiter schon aufgrund seine Initialen (AH), nicht seinen Namen ändern muss. Gerade bei den Grünen Ober-Entnazifizierern, darf man sogar den Namen Göring tragen, das ist mehr als verdächtig. Selbst die Initialen der Kanzlerin oder das Kennzeichen von Amberg sind als eine Hommage für Anton Mussert (AM) anzusehen, einem der schlimmsten SS-Führer.

 

Durch mich nun angestoßen, dürfte es für Sie und Ihrer vorbildlichen Gründlichkeit doch kein Problem sein, noch hunderte weiterer versteckter Nazibotschaften zu entschlüsseln und sie zu verbieten. Selbstverständlich mit allen entsprechenden Alphabet-Zahlenkombinationen.

Zumindest im Landratsamt Zwickau hat man nun die Zahlenkombination 28 verboten, weil sie für die Buchstaben B u. H stehen, nämlich für das englische „Blood & Honour“ einer Nazitruppe, also ist die ganze Säuberung auch im Englischen durchzuführen. 

Ich fordere nun eine schnelle und konsequente Umsetzung dieser Entnazifizierung unseres Umfeldes, ansonsten muss ich Ihnen unterstellen, dass Sie die heimlichen und eindeutigen Nazicodes absichtlich übersehen, ja sie sogar fördern. 

 

Die gründlichste Entnazifizierung wäre, die deutsche Schrift und Sprache ganz zu verbieten, schließlich wurde sie von Ihren und meinen bösen Vorfahren aufs Schlimmste missbraucht.

 Ich empfehle als Ersatz Chinesisch, denn hier ist kein Hitlergruß zu interpretieren ( siehe unten):                   

 

Mit nazifreien Grüßen

 

Werner Krieger

 


Beste Pasta in WÜ                    Lohr a.M. "Das Grauen"


Chronologie zum Missbrauch von Frau XXX durch Pfarrer XXX, einen Vertreter der röm. kath. Kirche

 

Das Opfer wurde von dem fränkischen Gemeindepfarrer von ihrem 15. Bis 20. Lebensjahr, 5 Jahre lang vergewaltigt und sexuell missbraucht. Sie lebte damals in Anhängigkeit in seinem Pfarrhaus. Danach litt sie rund 35 Jahre lang unter der direkten und familiären Kontrolle des Pfarrers.

Seit sie sich 2015 der Diözeses anvertraut hat erlebt sie eine regelrechte "Hexenjagd" durch den Klerus.

 

 

 

Anlage 1 

Protokoll der ausführlichen Aussage des Opfers.

Notariell beglaubigt von Notar Makowka am 18.04 2016

 

Jan. 2013 Die Mutter des Opfers und Geliebte sowie Lebensgefährtin/Haushälterin des beschuldigten Pfarrers stirbt.

 

2014 Das Krankheitsbild des bereits wegen Arbeitsunfähigkeit verrenteten Opfers wird schlimmer, da der Täter weiter Druck und Kontrolle ausüben will.

 

Feb. 2015: Das Opfer wendet sich telefonisch an den damaligen Dekan des Landkreises Bad Kissingen Thomas Kessler und eröffnet ihm die ganze Missbrauchs-u. Leidensgeschichte, dieser verwies an Prof. Dr. Laubenthal, Missbrauchsbeauftragter des Bistums Würzburg.

 

September 2016 : Nach 6 Monaten erhielt das Opfer einen Termin bei Prof. Laubenthal und erhielt darauf ein lapidares Schreiben ( s. Anlage 2)

 

Anlage 2

Schreiben von Prof Dr. Laubenthal mit Protokoll der Anhörung.

Wichtiger Hinweis: In diesem Schreiben bezüglich der Anhörung des Beschuldigten, ist keiner Weise die Rede von „Einvernehmlichkeit“. Die wurde von Laubenthal u. Kessler erst nach der Veröffentlichung ins Spiel gebracht.

 

Anlage 3 : Stadtzeitung Bad Kissingen

Dezember 2015: T. Kessler, bereits Generalvikar des Bistums Würzburg, wohnt einer Ehrung für den bereits geständigen Täter durch die Stadt Bad Kissingen bei, obwohl er schon seit Februar von dem Missbrauch wusste. Die Behauptung, er habe nicht gewusst dass dieser Pfarrer geehrt werden sollte, kann nicht der Wahrheit entsprechen, da die Stadt alle zu Ehrenden auf der offiziellen Einladung aufgelistet hatte.

 

Anlage 4

Ladung zum bischöflichen Offizialat mit Antwortschreiben

 

Anlage 5

Mainpost vom 22.3. 2016

Da die Öffentlichkeit und Presse nun von dem Missbrauch erfahren hat, behauptet Prof. Laubenthal der Presse gegenüber erstmalig, dass die sexuellen Handlungen mit dem Opfer einvernehmlich stattgefunden hätten.

 

Von diesem Zeitpunkt an behaupten alle Vertreter des Bistums, einschließlich ihres Missbrauchsbeauftragten, dass das damals 15 jährige Opfer mit den sexuellen Handlungen einverstanden gewesen sein soll. Ab sofort agieren alle Beteiligten seitens des Bistums gegen das Opfer um seine Glaubwürdigkeit zu zerstören.  

 

Anlage 6

Ladung weg. Selbstanzeige des Täters in Erwartung einer Einstellung des Verfahrens wegen Verjährung

 

Anlage 7

2. Ladung zum bischöflichen Offizialat mit Antwortschreiben

 

Anlage 8

Antwortschreiben des Offizialats/ Schmalzl.

 

Anlage 9

Mainpost vom 11.5. 2016

An einem öffentlichen Gesprächsabend in der betroffenen Gemeinde, decken Generalvikar Kessler und Lic. Jur. can. Klaus Schmalzl vorsätzlich und mit eindeutigen Hinweisen, die Anonymität des Opfers welches in selbiger Gemeinde wohnt auf; hinter dem Rücken des Opfers und ohne es zu darüber zu informieren. An diesem Abend bestätigten lt. Mainpost, Schmalzl und Kessler einhellig, dass der Missbrauch „im Einvernehmen“ stattgefunden hätte. 

 

Anlage 10

Schreiben des Journalisten Werner Krieger an Bischof Friedhelm Hoffmann/Kessler

 

Anlage 11

Schreiben an Prof. Dr. Laubenthal

Beschwerde über seine öffentliche Behauptung, dass die sexuellen Handlungen einvernehmlich stattgefunden hätten.

 

Anlage 12

Schreiben vom Offizialat /Schmalzl und Antwortschreiben

Nachdem Schmalzl  leugnete (Schreiben Anlage 8) die „Einvernehmlichkeit“ behauptet zu haben, verkündete er gemeinsam mit Generalvikar Kessler, dass die vorgeworfenen,  sexuellen Handlungen „einvernehmlich“ stattgefunden hätten, vor der ganzen betroffenen Kirchengemeinde in welcher auch das Opfer wohnt.

 

Anlage 13

Strafantrag des Opfers gegen Generalvikar Thomas Kessler und Klaus Schmalzl bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten u. a.

 

Alle Verfahren wurden im August 16 in „einem Aufwisch“ eingestellt

 

Gegen die Eistellung wurde Beschwerde beim Oberstaatsanwalt eingelegt.

 

Das Bistum Würzburg hebt sich durch einen menschen-u. vor allem opferverachtenden, ignoranten Umgang mit dem Opfer hervor.

 

 

Zum dramatischen Krankheitsverlauf  des Opfers aufgrund sexuellen Missbrauchs und  fast lebenslangem Mobbing durch den Täter.

 

Anlage 14

Schreiben vom St. Elisabeth Krankenhaus / Brustkrebs OP

 

2007 Berufsunfähig aufgrund div. Krankheiten und 14 Op´s

 

Anlage 15

Ärztliche Bescheinigung von Hausarzt Dr. med. Richard Daunor mit Hinweis auf div. posttraumatische Krankheitsbilder

 

Anlage 16

Gutachten von Prof. Dr. med. Maurer Facharzt für Neurologie, Psychiatrie , Psychotherapie und Psychosomatik mit Sexualmedizin und Suchtmedizin.

Gutachter für Forensische Psychiatrie

Emeritierter Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie mit Sexualmedizin am Zentrum der Psychiatrie im Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt

Professor für Psychiatrie und Psychotherapie

 

Das Gutachten lässt keinen Zweifel an den posttraumatischen Folgen durch jahrelangen Missbrauch und folgende jahrelange Kontrolle durch den Täter( hier sieht das Gesetz eine Hemmung der Verjährungsfristen vor, falls der Geschädigte psychisch oder physisch nicht in der Lage war sein Recht durchzusetzen).

Eine Suizidgefährdung, sowie die psychosomatischen Auswirkungen werden ebenfalls bestätigt.

 

 

Der komplette Sachverhalt wurde nun der Glaubenskongregation in Rom zugestellt. Bischof Friedhelm Hofmann fand bis heute kein Wort für das Opfer, im Gegenteil, er ließ Keßler und Schmalzl zur "Hexenjagd blasen".

Das Opfer wird nach eigenen Aussagen vor dem Würzburger Dom und notfalls auch in Rom öffentlich anprangern und demonstrieren und schließt auch einen Suizid nicht aus.

Sollte es tatsächlich zum Schlimmsten kommen müssen sich die Herrn des Klerus vor ihrem Gott verantworten, aber den scheinen sie ja sowieso als persönlichen Besitz anzusehen. 

W. Krieger

Missbrauchsopfer abermals "geschändet", jetzt Suizid gefährdet.

Unglaublicher Umgang mit dem Missbrauchsopfer durch Generalvikar Thomas Keßler und Kirchenrichter Klaus Schmalzl. Nachdem Frau X. als Teenager fünf Jahre lang von einem kath. Pfarrer in Abhängigkeit missbraucht wurde, dieser bis vor wenigen Jahren auch danach noch ihr Leben und ihre Familie terrorisierte, haben die beiden o.g. in ihrer Heimatgemeinde hinter dem Rücken der schwerkranken Frau und ohne ihr Wissen, deren Identität preis gegeben, anstatt über eine Wiedergutmachung für ein zerstörtes Leben und eine zertörte Gesundheit durch einen Vetrtreter ihrer Kirche nachzudenken. Dem nicht genug behaupteten diese Herrn vor der Kirchengemeinde, dass der Missbrauch "einvernehmlich" stattgefunden habe, eine Finte, die erst im laufenden Verfahren von Seiten der Kirchenmänner auftauchte. Das kommt einer weiteren Schändung bezügl. ihrer Persönlichkeitsrechte und einer Art Hexenjagd gleich. Die Frau traut sich kaum  mehr aus dem Haus, nimmt starke Psychpharmaka und ist dem Suizid nahe. Aufgrund verständlicher posttraumatischer Erkrankungen durch ihr fast lebenslanges Martyrium wurde sie als Früh-Invalide arbeitsunfähig und fristet seither ihr Leben in Kranheit mit einer jämmerlichen Invalidenrente.   Sollte es zum Schlimmsten kommen, sind auch diese Herrn des Klerus dafür verantwortlich!

Beschwerde an Prof. Laubenthal

16.06.

Beschwerde an und über den Missbrauchsbeauftragten des Bistums Würzburg, Prof. Dr. Klaus Laubenthal. Brief des Opfers an Laubenthal

 

Prof. Dr. Klaus Laubenthal

persönlich

Domerschulstr. 16

97070 Würzburg

 

 

Zeitungsartikel: Mainpost von heute                                                                  14.06.2016

 

 

Sehr geehrter Herr Prof. Laubental,

 

nachdem ich am 1. September 2015 bei Ihnen war um den Missbrauch durch Pfarrer XXXXX anzuzeigen ist ja zunächst relativ wenig von Seiten der Kirche unternommen worden.

Erst ab März 2016 kam aufgrund meiner Aktivität Bewegung in die Sache.

 

Nun stelle ich mit großer Entrüstung fest, dass sie scheinbar mehrmals gegenüber der Presse und völlig aus der Luft gegriffen angegeben haben, dass der Missbrauch einvernehmlich gewesen sei.

Auch wenn Sie nun im Nachhinein behaupten, dass dies XXXXX so ausgesagt hätte,  dann wundere ich mich schon sehr, dass davon in Ihrem ersten, mir zugestellten Schreiben und Protokoll vom 02. 11. 2015, keine Rede war. Die „Einvernehmlichkeit“ wurde von Ihnen und Ihren „Auftraggebern“ erst seit März diesen Jahres ins Spiel gebracht, als wir die Öffentlichkeit suchten.

 

Hiermit widerspreche ich jeglicher Aussage oder Vermutung, einem von meiner Seite einvernehmlichen Zutun in meinem o.g. Missbrauchsfall. Mehrmalige Vergewaltigung, Nötigung und psychischer Druck während einer eindeutigen Abhängigkeit vom Täter, waren die einzigen, faktischen Voraussetzungen für mein Martyrium durch XXXXXX.

 

Ganz davon abgesehen, dass sich der Begriff „ einvernehmlicher Missbrauch“ in sich schon widerspricht, fühle ich mich durch Ihre o.g. öffentliche Aussage in höchstem Maße diffamiert.

Dass gerade Sie sich, als Missbrauchsbeauftragter Jurist ebenfalls an der offensichtlichen, üblichen Beschädigung der Glaubwürdigkeit und der Rufschädigung von Opfern beteiligen, spricht für sich.

 

Ich fordere Sie hiermit auf, weitere öffentliche Aussagen  zu meinem Fall zu unterlassen, insbesondere die Aussage dass der Missbrauch einvernehmlich gewesen sei.

 

Ob Ihr o.g. Vorgehen juristisch einwandfrei ist, sollten Sie am besten wissen, mit moralischer Verantwortung, Opfer-u. Persönlichkeitsschutz hat dies zumindest nichts zu tun. Ich werde mich in jedem Falle dazu beraten lassen.

 

 Hochachtungsvoll

 

 

 

XXXXX

Strafanzeige gegen Generalvikar Keßler

02.06. 2016

Das Missbrauchsopfer stellte diese Woche Strafantrag wegen div. Verletzung von Persönlichkeitsrechten, gegen Thomas Keßler, Generalvikar der Diözese Würzburg und den Kirchenrichter Schmalzl bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

Mit dem, vor ca. 4 Wochen einberaumten Gespräch in der betroffenen Kirchengemeinde, ohne Absprache und Wissen, also hinter dem Rücken des Opfers, hätten Keßler und Schmalzl maßgeblich dazu beigetragen, dass dessen Anonymität entlarvt wird.

Welche Person sich hinter dem, bisher anonymen Missbrauchsopfer verbirgt, konnte anhand der bisher veröffentlichten Geschichte nur vermutet werden, da weder Namen, noch die betroffene Gemeinde genannt wurden. 

Durch die Stellungnahme von Keßler und Schmalzl  in der betroffenen Kirchengemeinde war nun zumindest bei den anwesenden Gemeindemitgliedern sofort klar, um welche Person es sich handeln musste. Seither erlebt das Opfer, welches ebenfalls in der provinziellen Gemeinde wohnt eine Art psychisches "Spießrutenlaufen". Geringschätzende und auch beleidigende Bemerkungen habe sie beim Einkaufen schon ertragen müssen und traue sich nun kaum mehr aus dem Haus. Sie sieht sich nun gezwungen, nach über 40 Jahren ihr Eigenheim aufzugeben und den Ort verlassen, eine Katastrophe für die schwerkranke Frau.

 

 

Genralvikar Keßler bläst zur Hexenjagd

gegen das Opfer!

Der Genralvikar der Diözese Würzburg lud die Gläubigen der betroffenen,  unterfränkischen Gemeinde zum Gespräch über den Missbrauch, ohne das Opfer und ohne sich mit dem Opfer vorher darüber auszutauschen. Mit eindeutigen Hinweisen "enrlavte" er das Opfer vor den Gemeindemitgliedern, verletzte ihr Recht auf Anonymität  und "schändete" die Frau aufs Neue öffentlich:

 

Generalvikar Thomas  Keßler

 Domerschulstraße 2

97070 Würzburg

 

                                                                                                                             12. Mai 2016

Sehr geehrter Herr Generalvikar Keßler,

mit Abscheu musste ich erfahren, dass Sie Sich, gemeinsam mit Ihrem Mitstreiter, dem Diözesenrichter Schmalzl, vor M´s Kirchengemeinde gestellt haben und so öffentlich den Fall noch breiter treten, ja eine Art  Hexenjagd gegen das Opfer eingeleitet haben.

 

In meinen Veröffentlichungen wurden weder Namen, noch die entsprechende Kirchengemeinde genannt, was in der Öffentlichkeit allerhöchstens Spekulationen ausgelöst haben kann, keinesfalls jedoch klare Hinweise zur Identifizierung des Opfers.

 

 

 

Mit Ihren, in der Mainpost am 11.05. abgedruckten Aussagen  haben Sie, offensichtlich beabsichtigt, genau das erreicht, was in solchen Fällen zum Opferschutz, gerade in kleinen Gemeinden, unbedingt verhindert werden muss.  Sie beide haben durch gezielte Hinweise wissentlich die Identität des Opfers preisgegeben und somit das Leiden der Frau noch vervielfacht.

 

Sie, Herr Keßler,  wussten genau (was ich beweisen kann),  wie auch die ganze Kirchengemeinde, dass die Mutter des Opfers bis zu ihrem Tode M´s Lebensgefährtin und Haushälterin war. Dass sie und ihre Tochter aus XXX stammten und dass nach Ihrem scheinheiligen  „Gesprächsabend“ das Opfer „entlarvt“ ist und nun ein gesellschaftliches Spießrutenlaufen in der Gemeinde zu ertragen hat. Sie opfern das zerstörte Leben und die Gesundheit der Frau dem scheinheiligen Ansehen ihrer Institution und Ihrer „Unbeflecktheit“.

 

Ihr Hinweis auf die, ebenfalls von Ihnen initiierte Selbstanzeige M´s und die zu erwartende juristische Verjährung, sowie der auf damalige „Einvernehmlichkeit“ kommt in höchstem Maße einer abermaligen diskriminierenden Opferschändung und einer Rufschädigung gleich. Sie wissen wie ich sehr wohl, dass im ersten Protokoll welches durch Prof. Laubenthal aufgenommen wurde, keine Rede von Einvernehmlichkeit war. Erst nachdem die Sache jetzt publik wurde, wird von allen „Opfergegnern“ davon gesprochen um die Fatalität des Missbrauchs herunterzuspielen und dem Opfer eine vermeintliche Teilschuld zu unterstellen. Sicher werden Sie nun behaupten, dass Sie das nicht beabsichtigt hätten. Warum frage ich mich dann, haben Sie dies bei Ihrem „Gesprächsabend“ dem einfachen Sachverhalt des Missbrauchs, völlig überflüssig und vor allem einseitig hinzugefügt? Das wirkt, wie Sie wissen und offensichtlich auch beabsichtigen, wie ein Fingerzeig auf eine Sünderin.

 

Die Hinweise auf die Identität des Opfers zerstören nicht nur das Recht auf Anonymität, sondern   zerstören das Ansehen der Person und machen der Frau ein unbescholtenes und unbekümmertes Leben innerhalb der Gemeinde unmöglich. Dieser Sachverhalt wird nun ebenfalls rechtlich geprüft.

 

Anstatt der Kirchengemeinde die „Sünderin“ zu offenbaren, hätten Sie zunächst mal das Gespräch mit dem Opfer suchen müssen. Hier wird auf Kosten des Opfers  Beschwichtigungspolitik betrieben, ohne, dass das Opfer zu Wort kommt. Wenn ich von einem Gespräch rede, dann meine ich das auch so, meinetwegen im Beisein unabhängiger Journalisten und keine „Ladung zur peinlichen Befragung“ durch den Kirchenrichter, welche das Opfer aus gutem Grunde und wegen ihrer psychischen Belastung zunächst abgelehnt hat.

 

Wer die juristischen, moralischen und gesellschaftspolitischen Drehungen und Windungen Ihresgleichen beim Umgang mit Missbrauchsfällen genau beobachtet, dem kann man nicht verdenken, dass er wohl kaum einem Ihrer Beauftragten Vertrauen schenken kann. Dies haben Sie beide nun mit ihrer „Entlarvung der Sünderin“ in M´s ehemaliger Gemeinde wieder deutlich unter Beweis gestellt.

 

Ihr „Krisenmanagement“ funktioniert offensichtlich wunderbar, mit der einseitigen Diskreditierung und dem peinlichen Entlarven des Opfers, mit Einschüchtern und Mund-tod-machen  (ähnlich wie auch im Fall Wolf).

 

Hochachtungsvoll

 

Werner Krieger

 

 

 

 

Ein katholischer Gemeindepfarrer

 aus dem Bistum Würzburg

 vergewaltigte 5 Jahre lang die Tochter seiner Geliebten und zerstörte auch danach auch noch ihr Leben.

 Die Kirche bietet der dadurch schwerkranken Frau, entgegen der vielen öffentlichen Aufarbeitungs-u. Wiedergutmachungsbeteuerungen, in unglaublich opferfeindlicher Arroganz, ein „seelsorgerisches“ Gespräch als Wiedergutmachung an.

Bischof Dr. Friedhelm Hofmann reagiert auf unsere Anfrage sogut wie überhaupt nicht, derweil er sich über 200 Mio. Überschüsse freut und "das Jahr der Barmherzigkeit" proklamiert.

 

Die schwerkranke Frau Z. aus Unterfranken (Name der Redaktion bekannt) vetraute sich nach fast lebenslangem Martyrium und zum Schweigen genötigt, der Fränkischen Illustrierte an. Ausschlaggebend dafür war, dass sie an vorgesehener Stelle vorsprach und im Nov. 2015 ein Schreiben des Missbrauchsbeauftragten des Bistums Würzburg, Prof. Dr. Laudenthal (Lehrstuhl für Kriminologie u. Strafrecht, Uni Würzburg) erhielt. Darin wird ihr mitgeteilt, dass man mit Pfarrer M. (Name ebenfalls der Redaktion bekannt) bezüglich ihrer Vorwürfe gesprochen habe und er „sein Bedauern über die Geschehnisse zum Ausdruck gebracht“ habe. In dem Schreiben, welches ebenfalls der Redaktion vorliegt, wird ihr dafür ein seelsorgerisches Gespräch angeboten, zu dem sich eine Beauftragte „freundlicher Weise“ bereit erklären würde. Der Brief endet damit, dass der Unterzeichner ihr „alles Gute“ wünscht.javascript:

 Frau Z. musste in den 60gern als Neunjährige die Trennung ihrer Elern miteleben, weil ihre Mutter ein Verhältnis mit dem damaligen Vikar, ihrem Religionslehrer begann. Auch wurde sie als Kind schon als Tochter der Pfarrerhure gehänselt. 

Das Verhältnis ihrer Mutter zu dem kath. Geistlichen blieb fortan bestehen und sie sollte ihn Onkel nennen. M. wurde Gemeindepfarrer in einem, von ihrem damaligen Wohnsitz 100 km entfernten Ort, wo ihn ihre Mutter regelmäßig besuchte. Als sie 15 war wurde sie von ihrer Mutter gezwungen bei Pfarrer M. ins Pfarrhaus zu ziehen, von wo aus sie eine Lehre begann. Fortan musste sie Nachmittags und abends seine Haushälterin spielen, auch dessen Gäste bewirten und wurde von ihm als Sexsklavin missbraucht.

 

5 Jahre schändliche Vergewaltigungen an einer Minderjährigen und Schutzbefohlenen

 

 Zitate aus dem Interview mit Frau Z.

 

„Ich war kaum ein paar Wochen im Pfarrhaus, da kam M. eines Nachts in mein Zimmer, legte sich mit Gewalt auf mich und verging sich an mir. Ich hatte stechende Schmerzen und war wie gelähmt. Es ging sehr schnell und er ergoss sich in sein Taschentuch. Nachdem ich kaum geblutet hatte, obwohl ich noch Jungfrau war, beschimpfte er mich herabwürdigend. Von da an war ich seine Hure, er schimpfte und behandelte mich entsprechend. Ich kann mich nicht mehr an alle Vergewaltigungen erinnern, oft ging es sehr schnell, ja es wurde auf perverse Weise alltäglich. Ich habe viel verdrängt und vergessen aus diesen fünf Jahren, doch kann ich mich an viele Male noch genau erinnern.

 

Einmal, als ich im Badezimmer die Tür absperrte, polterte er an die Tür, ich solle sofort aufmachen, er vergewaltigte mich direkt auf dem Waschbecken. M. wiederholte seine Schändungen an mir, immer in einer Eile und Notdurft, als sei ich seine Toilettenschüssel und immer ejakulierte er außerhalb meines Körpers. Er packte mich wie es ihm passte mit Gewalt, immer mit Aussagen, dass ich mich nicht so anstellen solle, ich wolle es doch, ich würde ihn doch lieben wie meine Mutter, ich sei seine Hure oder Hündin usw. Zwischen den Vergewaltigungen vergingen mal ein paar Tage, mal eine Woche, je nach Laune, Gelegenheit oder Alkoholkonsum, denn er soff regelmäßig. Ich nenne ihn heute einen sexistischen Egomanen mit Gotteskomplex. Überheblich und eingebildet benahm er sich mit der Unantastbarkeit als „Kirchenmann“ geschützt, wie ein Imperator.

 

Ich erinnere mich auch an einen alten Pfarrer, der öfters zu Besuch war, er drückte mich manchmal an die Wand, knetete meine Brüste und wollte mich immer küssen. M. gab nichts auf meine Beschwerden, ich solle mich nicht so anstellen und so eingebildet sein. Ich nehme an, dass die Besucher, zumindest die wöchentliche Skatrunde über „seine Haushure“ bescheid wussten, ich musste regelmäßig entsprechende Witzeleien ertragen. Meine Angst-Depressionen gipfelten von da an in fürchterlichen Kopfschmerzen oder Migräneanfälle.

 

Ich konnte nicht ausbrechen, war abhängig und konnte mich niemandem anvertrauen. Der Katholizismus auf dem Land erlaubt das nicht. Je katholischer, umso verschwiegener, man wusste, aber man sprach nicht darüber. Niemand hätte sich getraut, gegen einen katholischen Pfarrer etwas zu sagen. Trotz Wahrheit wäre ich für alle die Hure geblieben, die sich nicht so anstellen soll. Es lag ein „Schweigegebot“ über allem Geistlichen, nichts Kirchliches durfte „beschmutzt" werden. Er war was „Heiliges“, ich war niemand. Genau das machte ihn geil und er ließ mich genau spüren wie er dies auskostete. Da M. selbst mit meiner Mutter jahrelang auftrat und ein offensichtliches Verhältnis hatte, ohne dass man ihm, dem „Geistlichen“ die Achtung verwehrte, wie sollte ich dann jemals hoffen, dass ihm meinetwegen irgendjemand Einhalt gebieten würde.

 

Einmal wagte ich auszubrechen und fuhr mit dem Bus die ca. 100 Km zu meiner Mutter, was über Land rund 6 Stunden dauerte. Sie war mehr als entsetzt, als ich sie an ihrer Arbeitsstelle aufsuchte. „Du verfluchtes Kind, machst mir mein ganzes Leben kaputt“ schrie sie. Sofort setzte sie mich mit Sack und Pack wieder in den Bus und trug dem Fahrer eindringlich auf, mich nur dort wieder rauszulassen.

Da in der Gemeinde das Geschwätz über ihn und seine junge Mitbewohnerin in der Pfarrei dennoch lauter wurde, ließ er seine Mutter einziehen, die bei mir im Zimmer schlief. Dennoch fand er genügend Gelegenheiten mir sexuell Gewalt anzutun, ob im Auto oder auch in der Sakristei.

 

Ich bekam eine ekelhafte Gürtelrose, an welcher ich einige Jahre litt. Ich war ein Nervenbündel, ja ein Teenager-Wrack, wie ein Junkie, meine Migräne wurde schlimmer. Wenn ich ihn bat mich wenigstens wegen der Schmerzen in Ruhe zu lassen, setzte er sich, wie immer mit Gewalt darüber

hinweg, weil nach seinen Worten alle Huren (er nannte mich fast immer so) Kopfschmerzen vortäuschen, wenn sie keine Lust hätten.

 

Meine Mutter kam vielleicht 5 Mal im Jahr 1-2 Tage zu Besuch, ansonsten amüsierte man sich bei Verwandtschaftstreffen und sonstigen Gelegenheiten.

Wenn Mutter im Pfarrhaus zu Besuch war, schlief sie offiziell in einem Zimmer neben dem Bad.

Als ich mal aus dem Bad kam und mir kalt war (es war damals alles schlecht geheizt) kroch ich unter die Decke meiner Mutter, weil sie nach mir ins Bad ging. Da sprang M. unter meine Decke und legte sich auf mich. Mutter kam dazu und schrie mich an, ich solle sofort auf mein Zimmer gehen. Am nächsten Tag sagte der „Mann Gottes“ zu mir, dass ihn „ die Alte“ zusammengeschissen hätte, damit war der Fall erledigt. Natürlich wusste meine Mutter sehr genau, dass M. sich während ihrer Abwesenheit an mir verging, sie hielt sich an ihrer krankhaften Hörigkeit gegenüber des Pfarrers fest, sie hat mich einfach „geopfert“.

 

Das Zusammenleben mit M. war ein einziges körperliches, seelisches und nervliches Martyrium, das war mein Alltag. Offensichtlich war mein Schicksal und mein Leiden nicht von dieser Welt, denn um mich herum, auch in der Familie schien alles ganz normal.

Man traf sich mit der Familie zu Geburtstagen und Familienfeiern 4 Km von Mutters Wohnung, in die sie mich nie mehr gelassen hat. Tanten, Schwager und Cousinen, alle lebten offensichtlich ein normales Leben, Pfarrer M. wurde als Freund meiner Mutter und der Familie wie ein selbstverständliches Familienmitglied behandelt. Jedes Mal auf der Heimfahrt vergewaltigte er mich immer in seinem „Liebeswäldchen“, nachdem er vorher seine Blase entleerte, für ihn war es ein offensichtlich, unumgängliches Ritual.

 

Die Pfarrermutter war vielleicht eineinhalb Jahre im Pfarrhaus, dann ist 1971 im Austausch meine Mutter eingezogen, sie war von nun an auch seine Haushälterin. Offiziell wohnte sie bei mir im Zimmer, ging aber nie mit mir zu Bett. Dennoch ließ er nicht von mir ab und nutzte beinah jede Gelegenheit mich zu vergewaltigen. Ich erlitt schon einen Angstschock, wenn Mutter nur ankündigte, dass sie das Haus, z.B. wegen Einkaufen verlassen wolle.

 

Im Sommer anfang der 70ger musste ich mit M. und meiner Mutter in einen Badeort fahren. Meine Mutter lag auf einem Liegestuhl, während M. mich nötigte mit ihm ins Wasser zu gehen. Er tat so, als ob er mit mir herumalbert, ich musste mit dem Armen Schwimmbewegungen machen um mit dem Kopf über Wasser zu bleiben, weil er meine Beine und mein Becken fest an sich drückte. Er schob unter Wasser mein Höschen beiseite und drang in mich ein. Vielleicht hat es meine Mutter nicht gesehen, vielleicht hat sie es geahnt, zumindest hat sie der extreme Hautkontakt zwischen uns nicht gestört. Ich fühlte mich noch mehr ausgeliefert, ja wertlos und ungeliebt. M. war vielleicht gerade deshalb so erregt, weil meine Mutter zuschaute: „Schau her, ich nehme mir auch deine Tochter!“

 

Meine Mutter wohnte auch schon im Pfarrhaus, als ich im Winter einmal aus dem Zug springen musste. Die Tür am Bahnsteig war versperrt, das sprang ich aus der gegenüberliegenden Türe aufs Bahngleis und brach mir beide Unterschenkelknochen. Ich hätte auch bis zur nächsten Station durchfahren können und mit dem Gegenzug wieder zurück, doch eine derartige Verspätung erlaubte meine Angst vor M. und Mutter nicht. Auch als ich deshalb einen Gips bis zur Hüfte hatte, verging sich M. an mir, offensichtlich reizte ihn meine noch größere Wehrlosigkeit.

 

Sonntag früh schickte M. meine Mutter manchmal zum Frühgottesdienst, den der alte Pfarrer abhielt. Er schaute ihr nach und drehte sich dann zu mir, während er sich seiner bereits angezogenen Sultane nochmals entledigte. Dann lief es wie immer, eine schnelle Schändung, bald wie ein sakrales Ritual. Dabei, wie schon oft, schien es ihm zu gefallen, mich als sexsüchtige Hure zu beschimpfen, die sich mit jedem Dahergelaufenen paaren will. Er war, wie gesagt ein sexistischer Egomane mit Gotteskomplex. Ich verstehe bis heute nicht, wie man ein Kind sexuell missbrauchen, und dann gleich hinterher in der Sultane die Messe vor den Gläubigen zelebrieren kann.“

 Frau Z. schilderte noch weitere, ähnliche Vorfälle

 

Es ergab sich, dass Pfarrer M. in Unterfranken eine Pfarrei übernehmen sollte, so zog die Mutter mit ihrer Tochter, welcher sie dies verheimlichte, vordergründig alleine hierher.

40 Jahre lang fungierte der Pfarrer nun als angesehender und vorbildlicher "Ehrenbürger" und "Mann der Kirche" in einem Landkreis Unterfrankens und bediente sich seiner „Sklavinnen“.

 

Frau Z. litt aufgrund ihres Martyriums schon damals unter panischen Angstzuständen, Magen- und Rückenschmerzen, sowie unter Migräneanfällen. In Unterfranken fand sie zunächst eine gute Anstellung.

 

Kurzschluss-Heirat mit einem weiteren Frauenschänder

 

„Mit Jungs hatte ich vorher kaum Kontakte die über das Schulische hinausgingen. Zum einen war da mein „Kirchen-Onkel“ der mich genauestens im Auge behielt, schließlich war ich sein Besitz, wie er oft bewies, zum anderen hatte ich panische Angst vor Nähe, Berührung, nervlichen und seelischen Schmerzen. So hatte ich nie einen normalen Freund wie andere und kannte auch keinen.

 

Mutter hatte zu meinem Entsetzen angekündigt, dass M. schon wenig später auch zu uns kommen würde. Ich entschloss mich schnellstmöglich zu heiraten, damit ich dem Missbrauch durch M. Einhalt gebieten kann. Ich hätte Jeden, einigermaßen Erträglichen, schon aus dieser Angst heraus geheiratet, ich war 21.

Es bot sich ein Kollege aus meinem Betrieb an und wir verlobten uns, kaum dass wir uns richtig kennengelernt haben. Als mich mein Mann das erste Mal ausziehen wollte war es eine Tortur, oder wie ein Spießrutenlaufen für mich. Er versuchte mich auszuziehen, ich versuchte mich, wie in Panik versetzt wieder anzuziehen. Letztendlich ergab ich mich, ähnlich apathisch wie bei M., von erotischer Zärtlichkeit oder irgendwelchen intimen Gefühlen keine Spur, du wirst halt benutzt, basta.

Wir heirateten und ich gebar zwei Kinder. Meine Mutter zog zu Pfarrer M. weil ich ihr mein Gehalt nicht mehr überlassen konnte.

Ich denke, dass ein Fluch auf Menschen liegt, die einmal die Hölle erlebt haben, wie ein angeschossenes Reh, welches nur noch seine Jäger finden kann. „Menschliche Hyänen“ riechen offensichtlich geschlagene Wunden und werden von den Opfern förmlich angezogen. Denn auch mein Mann hatte diese Besitzansprüche an Frauen. Er nahm mich wie es ihm passte und gab mir zu verstehen, dass ich sein Eigentum sei und er mit mir machen könne was er wolle. Wie selbstverständlich nahm er mich mit Gewalt, wenn ich nicht wollte.

Mein „Unbefinden“ mit allen erdenklichen und auch psychosomatischen Krankheitserscheinungen wurde von Jahr zu Jahr schlimmer.

 

Kein Entkommen vor dem katholischen Peiniger

 

„Pfarrer M. terrorisierte und demütigte mich auch in Unterfranken, da er mich nicht mehr anfassen konnte wie er wollte, ergötzte sich er daran, mich immer und überall zu demütigen, wo er nur konnte.

Wahrscheinlich auch um mich zu stetem Schweigen zu nötigen, vereinahmte und benutzte er meine ganze Familie. Er hatte meinem Bruder das Saufen beigebracht, der noch heute M. und auch den Alkohol verehrt. Das Bittere war nicht, dass mein Bruder als Alkoholiker ausflippte, sondern die Erkenntnis, dass auch er wie meine Mutter, die Ehre oder die sexuelle Selbstbestimmung eines Mädchens oder einer Frau, ja auch seiner Schwester, dem Personenkult von M. unterordnete, ich war eben nichts wert. Er würde mir mein Haus anzünden, wenn ich an die Öffentlichkeit ginge.

 

Pfarrer M. nutzte meine Mutter bis zum Letzten aus, er mischte sich in alle Familienangelegenheiten und betrachtete meine Kinder als seine Enkel, sein Eigentum eben. An unserem früheren Wohort  wurde nicht über Vergewaltigung, Nötigung und Unterdrückung durch katholischen Pfarrer gesprochen und auch in Unterfranken fühlte sich der Vergewaltiger unter dem Schutz der allmächtigen katholischen Kirche unantastbar. Ich musste zunächst meinen Mann und auch das selbstgefällige „katholische Familienoberhaupt“ fast täglich ertragen. Er glaubte alles vorgeben zu müssen, er spielte sich regelmäßig als Klugscheißer auf, meine Mutter krächzte ihm papageienähnlich nach. Er war alles, ich war Nichts. Ich musste ihm wie seit eh und je die Haare schneiden, eingepfercht in „seinen“ Familienclan, denn er hatte auch meinen Mann schon als „Großer Onkel“ und Saufkumpan beeindruckt, schließlich teilten sie das gleiche Frauenbild.

Es war, als ob es für alle ein Segen war, einen großspurigen „Kirchenmann“ in der Familie zu haben, auf dessen Bedürfnisse und Launen man unterwürfig zu reagieren hat und der wie selbstverständlich überheblich über alle anderen erhaben ist. Ich musste dies alles mit ansehen und miterleben und konnte mich abermals gegen keine Demütigung wehren. Ich befürchtete aus gutem Grund, das M. eines Tages auch meine Tochter vergewaltigen wird. Ich wurde immer kränker, Magenschmerzen, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen. Ich verbrauchte Tonnenweise Voltaren 100.“

 

2002 erhielt Frau Z. die erste Diagnose Brustkrebs, schon im 3. Stadium. „Hatten sie in den letzten Jahren Stress, denn es sieht nach Stress-Krebs aus“, meinte der Arzt. „Nein, kaum,“ antwortete sie, wie sollte und konnte sie diesem Mann ihre ganze Situation erklären. Es folgten OP, Chemo, Bestrahlungen und Schmerzen wie immer und überall. 2004 ging sie wieder zur Arbeit während sie in den folgenden Jahren noch drei Krebsoperationen erleiden musste, die sie während ihrer Urlaube auf sich nahm.

2007 empfahl ihr der Arzt dann die Arbeitsunfähigkeitsrente zu beantragen, was sie auch durchführte sie war gerade 54 Jahre alt.

 

„M. und meine Mutter kamen regelmäßig zu Besuch, das ganze "Familienleben" spielte sich bei mir zu Hause ab. Es wurde gegessen, gesoffen und gefeiert, natürlich auch an Feiertagen wie Weihnachten oder an Geburtstagen usw. Ich musste wie immer für alle kochen, man ließ mir keine Chance mich dagegen zu wehren.

Als ich schon getrennt von meinem Mann war, soff sich M. wieder einmal so voll, dass er nackt in meinem Bett lag, nachdem er sich im Klo extrem übergeben hatte. Ich musste meine Mutter um Hilfe bitten und hab mich ins Zimmer meiner Kinder verkrochen. Es war nicht nur bequem, sich meines Haushaltens zu bedienen, M. hielt mich immer genau und permanent unter Kontrolle.

 

Ich habe viele Jahre ohne Urlaub durchgearbeitet, für Haus, Kinder und auch gegen Krankheit, spielte für den Clan die Köchin und Putzfrau. M. und meine Mutter nahmen meine Kinder mit in Urlaube, beschenkten sie und M. schmeichelte sich bei meinen Kindern als liebevoller Großvater, als „Opi“ ein. Mir wurde regelmäßig kotz übel, wenn „Opi“ meine Tochter anfasste oder sie auf dem Schoß hatte. Wenn er meine Kinder übers Wochenende zu sich nahm, weil ich durcharbeiten musste, hab ich mir regelmäßig vor Angst fast in die Hosen gemacht. Mein Magen spielte immer völlig verrückt, ich bekam Durchfall und Schmerzen.

 

Als meine Tochter 16 war und sie mit „Opi“  verreisen durfte, starb ich während dieser Tage tausend Angst-Tode. Das erste was ich meine Tochter bei ihrer Rückkehr fragen musste war, ob er sie angefasst hat. Sie erzählte mir, dass er einmal versuchte sich verdächtig anzunähern, aber sie habe ihn mit einem beherzten „Hau ab!“ in die Schranken gewiesen.

Nachdem meine Kinder nicht mehr zu Hause wohnten und ich bereits sterbenskrank war, breiteten sich M. und meine Mutter immer selbstverständlicher und regelmäßiger bei mir aus. Sie waren quasi die Hausherrn, ich der Schatten, der putzt. Eines Tages herrschte M. meinen Hund dermaßen an um ihn mit seiner abstoßenden, selbstherrlichen Art zurechtzuweisen, dass mir der Kragen platzte.

Ich warf an diesem Tag 2007 den „Kirchenmann“ mitsamt seiner Pfarrerhure, meiner Mutter, ein für alle Mal aus meinem Haus. Es war für mich nervlich und auch körperlich nicht mehr zu ertragen, ich war sterbenskrank und wollte beide nie mehr sehen.

 

Als die nächste Weihnachtsfeier anstand, fragte mich meine Tochter warum ich denn zu den Feiertagen M. und Oma nicht sehen wollte. Sie fragte mich direkt, ob mich M. früher vergewaltigt hat. Ich sagte ihr die Wahrheit. Dennoch besucht sie ihren „Opi“ weiterhin. Angeblich hat sie ihn darauf angesprochen und er habe sich entschuldigt. Das hatte er für mich nie übrig, kein Wort der Reue, im Gegenteil, ich bin in seinen Augen immer sein minderwertiger Besitz geblieben.

Noch heute bekomme ich Weinkrämpfe, wenn meine Tochter zu Besuch ist und zu „ihrem Opi“ fährt.

 

Um nochmals auf den perversen Charakter dieses Pfaffen hinzuweisen, möchte ich noch eine besonders abscheuliche Episode nach meiner Scheidung erzählen:

M. saß wie immer saufend mit dem restlichen Clan am Tisch und prahlte damit, dass ich nur deswegen keinen richtigen Mann bekommen habe, weil er damals, als ich ein Teenager war, alle Jungs die sich für mich interessierten oder nach mir fragten zum Teufel gejagt habe. Er erzählte ganz süffisant von einem Jungen, der ihm schrieb, weil er mich kennenlernen wollte.  Dem habe er dann einen solchen Brief zurückgeschrieben, dass diesem mit Sicherheit das Kennenlernen vergangen sei. Einem zweiten Jungen, der sich nach mir erkundigte habe er geantwortet, dass ich nach Unterfranken abgehauen sei und er wisse nicht wo die Schlampe ist. Daran hatte er eine solche perverse Freude, dass er vor lachen kaum Luft bekam, während er mich dominierend im Auge behielt. Er freute sich wie ein Kind darüber, dass er „seiner Schlampe“ jede Chance auf ein normales glückliches Leben genommen hatte.

Dieser Mann stand bis vor wenigen Monaten, rund 60 Jahren lang vor seinen Kirchengemeinden und predigte „das Wort Gottes“!

 

Als körperliches und nervliches Wrack noch immer in Angst

 

"Seither kann ich in keine Straße oder auf einen Parkplatz fahren oder laufen, ohne mich genau umzuschauen ob er nicht in der Nähe ist,  ich habe panische Angst davor, dass er mir irgendwie begegnet. Schließlich wohnt M. im gleichen Ort. Besorgungen außer Haus werden so immer zu einem Psychose-Schub und führen meist zu Panikattacken. Deshalb verlasse ich das Haus nur in den nötigsten Fällen.

 Meine Mutter arbeitete bis zu ihrem 60 sten, während sie nebenberuflich Pfarrer M. Haushalt führte. Ab ihrem 60. Lebensjahr führte sie seinen Haushalt dann hauptberuflich, natürlich ohne Anmeldung und Sozialversicherung, also schwarz. Dies tat sie noch rund 25 Jahre, so lange bis sie nicht mehr konnte und mit 90 verstarb.“

2012 versuchte meine Mutter nochmals, mich zu einem gemeinsamen Weihnachtsfest bei mir zu überreden. Ich sagte ihr, dass wenn sie mich nicht in Ruhe lassen, ich die ganze Geschichte veröffentlichen werde.

M. rief mich an und drohte mir. Ich könne es nicht wagen die Geschehnisse zu veröffentlichen, ich dürfe nicht alles kaputt machen was er sich aufgebaut hat. Schließlich sei er hier in der Gegend Jemand, die Kirche und er genieße hohes Ansehen. Was ich mir einbilden würde und wer ich denn schon sei?

Mir ging es wiedermal noch schlechter und wenn mich meine Tochter nicht überredet hätte, wäre ich auch nicht auf die Beerdigung meiner Mutter gegangen.

 

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch darauf hinweisen, dass nebst den bereits erwähnten Krankheiten noch ein Bandscheibenvorfall mit OP und anschließendem Gips-Bett, eine Knochenhautendzündung und ein Nierenversagen hinzu kamen. Zudem musste ich auf einen Entzug wegen der starken opiumhaltigen Medikamente und sie umzustellen. Auch meine Leber scheint angesichts der vielen Medikamente bald ihren Geist aufzugeben.

 

Jetzt wollte ich M. ´s damaligen Chef, einen Dekan aufsuchen, dem meine Mutter u.a. auch ein Verhältnis mit seiner Sekretärin nachsagte, er soll ihr sogar ein Pferd gekauft haben. Ich traf im Übrigen beide schon mit Pferden in grüner Au. Wie auch immer, er war nicht in seinem Büro und rief mich später an. Ich schilderte ihm die Geschehnisse mit M. in Etwa, dann war erstmal Stille – nach meinem Nachfragen ob er noch dran sei, kam ganz süffisant: „Haben sie denn dafür Zeugen?“ Ich wies ihn auf meine Tochter hin, die er mittlerweile kennen gelernt hatte und so wusste er wage um die Verhältnisse. Er verwies er mich an Prof. Dr. Klaus Laubenthal, Lehrstuhl für Kriminologie und Strafrecht an der der Uni Würzburg. Er ist offensichtlich für Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche zuständig. Am 1. September 2015 habe ich Herrn Prof. Laubenthal persönlich meine Vorwürfe gegen Pfarrer M. in Würzburg vorgetragen und wurde mit einem Schreiben lapidar abgewimmelt.“

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 Frau B. wünscht sich, dass ihr Vergewaltiger und Peiniger aus ihrem Leben und ihrem Umfeld verschwindet und auch aus dem Umfeld gutgläubiger Christen.

 

Ein lapidares Schreiben mit dem Angebot für ein seelsorgerisches Gespräch für ein von vorne bis hinten zerstörtes Leben, spricht für die scheinheilige Haltung der Kirche und die minderwertige Einschätzung ihrer Opfer, ja für eine höchst arrogante Menschenfeindlichkeit. So gesehen, ist dieser Pfarrer M. ein „wahrer Mann der Kirche“ gewesen, ja ein feuriger Verfechter dieser, nicht nur unchristlichen, sondern auch unmenschlichen Vorgehensweise.

 

  Neben dem körperlichen auch ein erheblicher, existenzjeller Schaden

 

Neben dem körperlichen und seelischen Schaden, fehlen ihr rund zehn Jahre Einkommen durch die Arbeitsunfähigkeit und die mindere Arbeitsunfähigkeitsrente, deren Ausschlag ohne Zweifel das fast lebenslange Martyrium durch Pfarrer M. war. Hinzu kommt die dann entsprechend geminderte Altersrente, das ist nur der rein wirtschaftliche Schaden, ohne Schmerzensgeld und ohne Berücksichtigung der vielen  zusätzlichen Anteilkosten für Behandlungen.

Schon ihre Mutter wurde als Vollzeit-Haushälterin des Pfarrers um ihre Sozialversicherungsbeiträge  von der Kirche über mindestens 20 Jahre betrogen.

 

Jetzt muss sie ihr Haus verkaufen, weil sie es mit der derzeitigen Rente nicht halten kann.

Gerne würde sie auf eine Insel gehen um diesem ganzen Mob und katholischen Filz zu entfliehen. Dort möchte ihrem Leben zu gegebener Zeit ein Ende setzen. Nicht jedoch bevor diese Ungerechtigkeit das Licht der Öffentlichkeit erlangt und die Verantwortlichen dazu Stellung beziehen und auch Verantwortung übernehmen.

 Verdrängen und Vertuschen

Dem Würzburger Bischof Dr. Friedlhelm Hofmann wurde das Originalprotokoll am 29. Feb. 2016 zu einer Stellungnahme zugestellt. Ebenso wurde eine entsprechende Note an dies Disziplinarabteilung der römischen Glaubenskongregation nach Rom gesandt.

Von der bischöflichen Pressestelle aus Würzburg kam eine Rückantwort mit dem Hinweis, dass man die Sache seit 6 Monaten prüfe, obwohl die Anschuldigungen zugegeben wurden und unstrittig sind.

Plötzlich, wahrscheinlich wegen unserem Schreiben nach Rom kam Bewegung in die Sache. Frau Z. wurde am 17. 3. ein Dekret zugestellt, dass gegen M. bereits am 11.11. 2015 ein Kirchen-gerichtsuntersucheng eröffnet worden sei. Die Glaubwürdigkeit steht allerdings schon deshalb in Frage weil M. danach im Dezemder 2016 , gemeinsam mit dem Gereralvikar (der schon seit September 2015, über die Sache informiert war) ganz öffentlich, offizielle Ehrungen entgegennehmen durfte. Zudem wurde im Anschreiben des Dekrets das Datum mit Tippex ausgebessert.  

Jetzt wurde Frau Z. vom bischöflichen Offizialat, Herrn LIc.iur.can. Klaus Schmalzl abermals vorgeladen um sich einer weiteren, für sie peninlichen Befragung zu unterziehen, obwohl nun schon zwei ausführliche Protokolle vorliegen und der Beschuldigte die Vergehen zugegeben hat. Eine Zumutung bei ihrem Gesundheitszustand, vielleicht will man sie ja "mürbe" machen.

 

Eine entsprechende Klage/Anzeige ist in Vorbereitung.

Wir bleiben dran!

 

30. März 2016

Während  eines Telefonates von Herrn Schmalzl (Kirchenrichter) mit der Betroffenen, hat er ihr, laut Aussage des Opfers,  nun erstmals unterstellt, dass der Missbrauch einvernehmlich stattgefunden habe. Auch hat das Bistum (Prof. Laubenthal)  der Zeitung jetzt angedeutet, dass dies "einvernehmlich" gewesen sein soll. Davon stand allerdings in den bisherigen Protokollen und auch im ersten, welches Prof. Laudenthal ausgefertigt hatte, nie etwas. Die Geschädigte hat nun den "Befragungstermin" mit der Kirche wegen Befangenheit abgesagt.

Zum Mainpost Titel Gestern und Heute 30.3.
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den früheren Missbrauchbeauftragten des Bistum Würzburg in einem anderen Fall. Wie sollen sich die Opfer, den von der Kirche Beauftragten noch anvertrauen? Der ganze Klerus dreht und wendet sich wie ein Aal. Offensichtlich schiebt die Kirche nur ihre Seelsorger und Ansprechpartner vor, damit kein Opfer sich woanders outet.
Dann wird nach "Zeugen" gefragt, welche Zeugen? Welcher Vergewaltiger lädt schon Zuschauer ein. In unserem Fall, wird nun eine "Einvernehmlichkeit" bei fünf Jahren Vergewaltigung einer Schutzbefohlenen, von der Kirche unterstellt. Eine geradezu menschenverachtender Umgang mit den Opfern. In dem, von Bischof Hofmann proklamierten "Jahr der Barmherzigkeit" stinkt die Scheinheiligkeit zum Himmel!

 

2. Mai

In den letzten 14 Tagen hat der beschuldigte Pfarrer eine Selbstanzeige erstattet um einer Klage zuvorzukommen. Jetzt behauptet er auch, dass die Vorwürfe "einvernehmlich" waren. Die Selbstanzeige zielt darauf ab wegen der Verjährung eine richterliche Verfahrenseinstellung voweisen zu können.

 

W. Krieger

 

Fußnote:

 Verjährung bei sexuellem Missbrauch

Eine Verjährung ist gehemmt, solange der Gläubiger (also das Opfer) innerhalb der letzten sechs Monate der Verjährungsfrist durch höhere Gewalt an der Rechtsverfolgung gehindert ist. Die Rechtsprechung hat dazu entschieden, dass ein psychischer Ausnahmezustand oder ein Zustand schwerwiegender seelischer Belastung als höhere Gewalt in diesem Sinne anzusehen ist, wenn dieser es unmöglich macht, sich sachgemäß für oder gegen die Durchsetzung eines Anspruchs zu entscheiden und die Durchsetzung zu betreiben. Aufgrund der attestierten Krankheitsgeschichte von Frau Z., sowie der (vorläufigen) Beurteilung eines bundesweit renommierten Gerichtsgutachters ist bereits belegt, dass Frau Z. infolge des jahrelangen Missbrauchs und des Psychoterrors psychisch außerstande gewesen ist ihre Rechte zu verfolgen, deshalb ist die Verjährung auch in diesem Falle gehemmt. Dass ihr Krankheitsbild nach den über Jahre hinweg erstellten Befunden posttraumatisch ist, steht außer Frage.

 

Friedhelm Gehret "So heilte ich meinen Krebs"

Eine „schulmedizinische Leiche“ hält Vorträge

Der gebürtige Karlstädter Friedhelm Gehret (69) ist eigentlich eine „schulmedizinische Leiche“, denn wenn es nach den Befunden der Ärzte ginge, müsste er schon seit Jahren auf dem Friedhof liegen. Doch Herr Gehret ist äußerst lebendig, vital und kommunikativ: „Ein Wunder ist das nicht“, lacht er, „sondern innere Überzeugung, Kampfgeist und Logik“.

 

Wie er dem Sensenmann ein Schnippchen geschlagen hat, ähnelt der Geschichte vom „Brandner Kasper“, allerdings mit medizinischen und eigenkörperlichen Beweisen.       um mehr zu lesen bitte aufs Foto klicken.

Geld ist nur für andere da!

Seit Monaten "schrauben" Politik und Gesunheitssystem-Partizipierer an einer neuen Gesundheits-u. Krankenhausreform.

Auch in Würzburg demonstrierten die Betroffenen und sammelten Unterschriften dagegen.

Seit der ehemaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihrer Radikalreform gehts mit unserem Gesundheitssystem bergab. Angeblich explodierten die Kosten und dramatische Einsparungen mussten vorgenommen werden. Man hat einen Medizinischen Dienst ins Leben gerufen, der nun willkürlich bei allen Behandlungen und Eistufungen Gelder streicht. Das müssen die neuerschaffenen Verwaltungsverwalter und Kontrolleure auch, denn selbst ihre Institution verbraucht zig Millionen. Die gesetzl. Krankenkassen blasen sich als Mammut-Immobilienbesitzer(natürlich über Sub-GmbHs) auf und die Vorstände, Direktoren und die Verwaltungen leben auf Kosten dieses Systems wie die Maden im Speck. Den Ärtzten Pflegern und Krankenhäusern wurden die Einnahmemöglichkeiten so rigoros zusammengestrichen, dass viele schließen, oder in Einzelfällen auch manche überflüssige OP durchführen mussten.

Seit Ulla hat man erkannt, dass man sich an dem Milliardetopf "gesetztlich" laben kann. Wo sind denn die Milliarden Beiträge, von welchen man vor einem Jahr noch von Milliarden Überschüssen sprach sie verschwinden im System, ähnlich wie die Entwicklungshilfe in Schurkenstaaten. Die Pharmaindustrie korumpiert die Politik und darf weltweit einzigartig, Phantasiepreise in Deutschland aufrufen. Zumindest bei den Ärtzten, Krankenhäusern, beim medizinischen Personal und den Patienten kommt immer weniger an. Dann echouffiert man sich über Privatkassen und Patienten, ohne die manche Arztpraxis oder Klinik garnicht überleben könnte.

Regelmäßig werden Ärtzte und Klinikbetreiber als Buhmänner hingestellt, Menschen,  die nach 10 Jahren Studium einen hypokratischen Eid leisten und die Verantwortung für das eigentliche, nämlich die Gesundheit der Menschen tragen, vom überlasteten Personal ganz zu schweigen. Wenn ich Arzt oder Pfleger wäre hätte ich dem Wasserkopf an Parasiten angesichts dieser "Aktzeptanz", längst den Krempel hingeschmissen. Wie lächerlich, dass ein Arzt beispielsweise für einen Hausbesuch gerade mal 14,50 € abrechnen darf, unabhängig von der Anfahrts-oder Tageszeit. Dafür wüde sich ein Hartz 4-Empfänger nicht auf den Weg machen und ein Waschmaschinenmonteur nicht einmal die Maschine anschauen.

Mit der neu geplanten Reform sollen weitere Einschränkungen im klinischen und medizinischen Bereich beschlossen werden. "Kleine" und Selbstständige sollen wie in anderen Branchen auch, zur Aufgabe gezwungen werden, den Konzernen und großen Klinikketten wird Tür und Tor zum "korrupten Rationalismus" geöffnet, wo die "Gesundheit" ausschließlich den Verwaltungsverwaltern, selbsternannten Verbänden und Istitutionen, Kontrollbehörden, Vorständen, der Krankenkassenkrake und den Konzernen in barer Münze zu Gute kommt.

Ohne diesen ganzen Wasserkopf könnte man seine Anwendungen in bar bezahlen und sich die Beiträge sparen. Das wäre im Durchschnitt bei weitem billiger, dennoch käme bei jenen, die die eigentliche Arbeit machen und so oder so immer die Verantwortung tragen, mehr Geld an, bei den Ärzten und dem Personal.

Wir müssen uns bewusst machen, dass jede Beschränkung und Einsparung direkt oder indirekt immer auf den Patienten zurückfällt. Unser Gesundheitssystem ist seit Ulla Schmidt kontiniuierlich schlechter geworden, dass weiß jeder, der mittlerweile für Weniger Leistung immer mehr zuzahlt.

Geld ist für die anderen da! Dass sieht man daran, dass ein schnöder Abteilungsleiter einer Krankenkasse weit mehr verdient wie ein Klinikarzt und als Schreibtischtäter allerdings keinerlei Verantwortung übernimmt, das sollte uns längst über sein.

Schluss mit Kaputt-Sparen, unterstützen auch Sie diese Aktion!

W. Krieger

 

 

Stadt Würzburg, mit Strafen gegen Umweltschutz

Auf die Aktion Plastiktütenfreies Würzburg/Franken reagiert die Stadtverwaltung Würzburg

mit Androhung von Strafe.

Auf die allseits begeistert angenommene Aktion mit bedruckten Baumwoll-Öko-Einkaufsbeuteln gegen

den mittlerweile weltweit bedrohlichen Plastikmüll, reagiert die Stadt mit einem Verbotsverfahren.

Möglicherweise auf Druck der hier ansässigen Dis-

count-u. Handelsketten, beruft man sich auf die

Gemeindeordnung zur Verwendung von

„Hoheitszeichen“. Demnach ist das Verwenden des

Stadtwappens, welches wir in bester Absicht mit

dem Text „Plastiktüten-freies-Würzburg“ mit

aufgedruckt hatten,  nur durch die Genehmigung der Stadtverwaltung erlaubt. Dieses Recht in wird in

Städten und Gemeinden jedoch unterschiedlich, bis hin zu großzügiger Duldung bei manchen Aktionen, angewandt oder durchgesetzt, allerdings selten

so streng wie es nun die steuerfinanzierten Würzburger  „Verwaltungsverwalter“ zeigen.

 

Im Vorfeld hatten wir dem Oberbürgermeister Schuchardt unser Projekt per Mail und mit einer Fotovorlage vorgestellt und naiv wie wir waren,  auf eine positive Reaktion gewartet:

„Sehr geehrter Herr Schuchardt,
anbei übersende ich Ihnen einen Entwurf für einen Baumwollbeutel im Zusammenhang mit unserer Aktion Plastiktüten freies Franken. Es würde mich freuen, wenn sich die Stadt auch an dieser Aktion beteiligt und mit gutem Beispiel voran geht…“ (Mail vom 31.08.2015)

Als Antwort kam am 25.09. 2015:

„…eine Genehmigung zur Verwendung des Stadtwappens wurde allerdings weder von Ihnen

beantragt noch von der Stadt Würzburg erteilt… Die Stadt Würzburg beabsichtigt nun, Ihnen die

weitere Verwendung des Stadtwappens unter Androhung von Zwangsmittel zu untersagen…“

Auf die Aktion ging man dabei mit keinem Wort ein, man hätte nämlich auch schreiben können:

„Wir freuen uns, dass unsere Bürger sich so aktiv für Umweltschutz einsetzen, leider müssen wir

jedoch eine Kleinigkeit bezüglich des Stadtwappens verändern…“  Das wäre überhaupt nicht das

Problem gewesen, hier eine Alternative zu Drucken, nein, man hat erst abgewartet, um dann

„den Sack“ oder Baumwollbeutel zu zumachen. Schließlich handelt es sich hier weder um

Merchandising-oder Werbeartikel, noch um kitschige Souveniers, zudem kann man damit keinen

"Reibach"machen, denn die Baumwollbuetel lassen sich nur von Hand im Siebdruckverfahren

bedrucken.

Wie auch immer, nun sollen sich die „Ordnungshüter“, die ansonsten keine anderen Probleme zu

haben scheinen,eben auf den Weg machen um die Baumwollbeutel einzeln wieder einzusammeln.

Meinetwegen sollen sie auf ihren Sesseln in den Amtsstuben ihr Hoheitsrecht breitsitzen und

weiterhin Stadt und Umwelt mit Plastikmüll und Plastiktüten vermüllen lassen, für diesen ganzen

Dreck braucht man nämlich keine Extragenehmigung der Stadt. Für das Zubetonieren hunderter Ha

von Grünflachen von Estenfeld bis Kürnach oder bei der Parkgebühren-Abzocke bedarf es im

selbstherrlichen „Hoheitsbereich“ der Stadt offensichtlich auch keiner besonderen Genehmigungen.  

 

Wir halten unsere Leser auch in der nächsten Prinausgabe der Fränkischen Illustrierte auf dem

Laufenden.

Werner Krieger

Noch ein Biozeichen

3.09. 2015

Das neue Bayern-Biosiegel ist jetzt offiziell eingeführt. Was das nun bringen soll ist umstritten.

Verunsicherung der Konsumenten durch die weitere Überflutung mit Biozeichen und Siegeln oder das erhöhen von Srandards, deren Kontrollen und Auflagen durch Behörden schon jetzt manchem Erzeugerbetrieb extem zu schaffen macht.

Sicher hilft es nicht gegen den zunehmenden Landfrass und  das uferlose Zubetonieren von immer weiteren Grünflache.

Der bewusste Kunde kann sich bisher auf die überzeugten Erzeugerbetriebe und die strengen Kontrollen der großen Bioverbände, Bioland, Naturland, Demeter und Co.  verlassen, daran wird sich auch nichts ändern. 

Ob die Aktion von Agrarminister Brunner nur eine, vom Discount und den Handelsketten forcierte und instumentalisie Marketingstrategie ist, um von ihren sündhaften Industrieproduktinen und ihrem schlechten Ruf  abzulenken, wird sich herausstellen. Und auch, ob sich der Handel zu einer anderen Preisstrategie herablässt und die Bauern fair  bezahlen wird, oder sie trotz neuer Bioauflagen wieder zu abhängigen, erpressten Liefersklaven macht. 

In den Statuten heist es, "in Anlehnung an die strengen, etablierten Bioverbände..." .  Von der Ablehnung  von Monokulturen und Massentierhaltung konnte ich, zumindest bisher noch nichts finden.  Na hoffentlich wird die bisherige Glaubwürdigkeit der Bioverbände dadurch nicht nicht verwässert. Diese müssen bereits seit der Einführnung des EU-Bio-Pflichtzeichens, das mit ganz banalen Vorgaben für "Industrie-Bio" geschaffen wurde, immer  mehr für ihre Glaubwürdigkeit kämpfen. 

Erfreulich wäre in jedem Falle, wenn die Kunden auf die regional abgestimmte Aktion postiv reagieren. Leider ist zu befürchten, dass wir durch TTIP&Co., alle diese vermeintlichen "Wettbewerbsvorteile" sowieso über den Haufen schmeißen müssen.

Werner Krieger

Geheime Wirtschaftsverbrechen

31.08.

Geheimniskrämerei bei Freihandelsabkommen geht weiter: EU und Bundesregierung lehnen Herausgabe des CETA-Verhandlungsmandates ab
Berlin, 31. August 2015. Das Verhandlungsmandat für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA bleibt Verschlusssache. Auf Anfrage der Verbraucherorganisation foodwatch lehnten sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch die Europäische Kommission und der Europäische Rat die Veröffentlichung des Dokuments ab. Im Zuge der Debatte über das Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA hatten sich alle Akteure scheinheilig für mehr Transparenz ausgesprochen.
foodwatch kritisierte es als völlig unverständlich, dass das CETA-Verhandlungsmandat vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll. Das europäisch-kanadische Abkommen ist bereits fertig ausverhandelt und muss nur noch politisch beschlossen werden. In dem Mandat ist festgehalten, welchen Auftrag die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten der Europäischen Kommission für die Verhandlungen erteilt haben. "Durch einen Vergleich des Verhandlungsmandats mit dem vorliegenden Vertragsentwurf ließe sich bewerten, ob sich das Verhandlungsergebnis im Rahmen des Auftrags bewegt oder nicht - genau das ist offenbar unerwünscht", erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Das Verhandlungsmandat zum geplanten TTIP-Abkommen hatte die Europäische Kommission erst nach langem Hin und Her und auf großen öffentlichen Druck hin publik gemacht - was die TTIP-Befürworter als große Transparenzinitiative verkauften. Es sei nicht nachvollziehbar, so Bode, weshalb bei CETA andere Maßstäbe gelten sollten.

Unter www.ceta-mandat.foodwatch.de startete foodwatch heute eine E-Mail-Aktion an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie Ratspräsident Donald Tusk mit dem Ziel, die Veröffentlichung des CETA-Verhandlungsmandates zu erreichen.

Mit unterschiedlichen Begründungen hatten dies sowohl die Bundesregierung als auch die EU-Instanzen abgelehnt. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte sich für nicht zuständig: "Das CETA-Mandat ist ein EU-Dokument, Sie müssten sich hierzu daher bitte an die EU-Kommission wenden", schrieb ein Sprecher in einer E-Mail an foodwatch. Die Europäische Kommission verwies schriftlich an den Rat: "Die EU-Kommission kann Ihnen da leider nicht weiterhelfen, Sie müssten sich hier an den Rat wenden, der das Mandat erteilt hat und seine Zustimmung zur Freigabe geben muss." Von einem Sprecher des Europäischen Rates erhielt foodwatch die lapidare Antwort: "Wir können Ihnen das CETA-Verhandlungsmandat nicht senden, weil es sich nicht um ein öffentliches Dokument handelt. Das tut mir leid." (Übersetzung durch foodwatch, englischer Original-Wortlaut: "We cannot send you the CETA negotiating mandate as it is not a public document. I am sorry about that.").
Link:
E-Mail-Protestaktion von foodwatch zur Veröffentlichung des CETA-Verhandlungsmandates: www.ceta-mandat.foodwatch.de
Redaktioneller Hinweis: 
Schriftverkehr zwischen foodwatch und Bundeswirtschaftsministerium, EU-Kommission und EU-Rat: tinyurl.com/pkys4kf 

20.08.2015

Tiere würden nie

am Fressen sparen!

Die freien, selbstständigen Landwirte werden von der Lobby ausgerottet, aber auch von uns

deutschen Dummferssern!

Immer wieder protestieren Landwirte gegen die Dumpingpreise des Handels, wie auch jetzt allerorts in Franken. Zum Einen war es zu trocken wodurch Ernteeinbußen zu erwarten sind, zum Anderen ist der Markt duch das Exportverbot nach Russland mit vorwiegend Milchprodukten und Schweinefleisch überfüllt, die Preise purzeln. Dies ist allerdings kein Gesetz des Marktes, sondern ein Verlust jeglicher Wertschätzung, insbesondere im Handel.

Wir Deutschen sind die Dummfresser dieser Welt! Erzogen zu hirnlosen Fressschafen die nicht einmal mehr blöcken. Billigfressen und Konsummanipulation haben uns zu Sklaven der internationalen Lebensmittelkonzerne, sowie gewissenloser Dicountgeier und Lebensmittelbörsenmakler werden lassen. Uns fehlt gänzlich die Demut und Achtung vor der Kreatur, der Natur und insbesondere der schweren Arbeit ehrlicher Erzeuger. Und hier sind nicht die sozial Schwachen gemeint, sondern die Masse der denkfaulen Wohlstandsschmarotzer, Schnäppchenjäger die Billig als Lebensgrundlage verinnerlicht haben, in Billigurlaub fliegen, große Autos fahren, alles billig kaufen, auch was sie nicht brauchen, aber fürs Fressen kein Geld ausgeben wollen, das kann man täglich bei Aldi&Co beobachten. 1 Liter Öl in den Salat für 99 Cent, für den Automotor 16,-€  -schämt Euch!  

Leider muss man hier auch viele Landwirte dazuzählen, die sich durch Monokulturen, Massentierhaltung  und Raubbau der Agrarindustrie und den Chemie-Kunstdünger-Konzernen andiehnen. Schande über jeden, der sich hier noch als Landwirt bezeichnet, voran über die Vorstände des Bauernverbandes, die allesamt Großgrundbesitzer sind und, wen wunderts, an der Flächensubvention verbissen festhalten, Lobbyisten eben. 

Hinzu kommt, dass den "freischaffenden" Landwirten und Lebensmittelerzeugerbetrieben in Deutschland von eindeutig lobbyinstrumentalisierten Behörden, durch immer neue Willkür und Schikanen  der Garaus gemacht werden soll. Die Politik arbeitet mit Lippenbekenntnissen und ebnet der Weg für die Weltkonzerne mit TTIP usw., damit der Markt "bereinigt" (liquidiert) und die Wertschöpfung vom Ausland abgesaugt werden kann.

Handels-u. Dicountwaren haben natürlich eine Existenzberechtigung in unserem täglichen Leben, kein Problem bei Import-u. Industriegütern usw., jdoch bei frischen Lebensmitteln und Frischfleisch stinkt der Handel zum Himmel. Es wird alerorts mit Regional gworben, weil einige Kunden nuerdings vermehrt danach schauen, jedoch meist mit Lug und Trug. Wer ganau hinschaut, liest dann "abgepackt für.. oder in Franken" und erzeugt? Die ärmsten Schweine sind allerdings jene Regionalerzeuger, die sich tatsächlich mit dem Handel eigelassen haben, wo dann Preise durch Abhängigkeit diktiert werden und genau das passiert, worum nun demonstriert wurde.  

Dass die absolute Abhängikeit von Nahrungsmitteln, Wasser und Energie, also von der Lebensbasis, gezielt gesteuert wird ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Dennoch wollen wir  für das Wichtigste am Wenigsten tun und nichts ausgeben. Dafür zerstören wir die Umwelt mit z.B. völlig überflüssigen Billigflügen und finden uns auch noch cool dabei- dümmer gehts nicht!

Wer glaubt, dass uns Nestle, Monsanto &Co um jedenm Preis beliefern wird, wenn unsere Selbstversorgung entgültig einknickt, der kann sich auch gleich einen Strick nehmen.

Wie toll, dass wir über soviel Informationen verfügen, über einen eklatanten Vitalsstoffmangel in künstlich aufgepeppeltem Obst und Gemüse, über Megatonnen Umweltgifte in Luft, Landwirtschaft und im eigenen Garten, über chemische und auch synthetische Zusatzstoffe in Industrielebensmitteln, über Massentierhaltung und Medikamentenrückstände, über die Vergiftung und Abfischung der Meere usw., und was machen wir?  Gesunde Ernährung ? ...weils so beworben wird oder auf der Verpackung steht ?  Deshalb verbreiten sich ja auch die Zivilisationskrankheiten wie, Allergien, Darmprobleme, Unverträglichkeiten usw. So geben wir das am Essen gesparte Geld eben für Medikamente aus. "Die Dummheit ist des Menschen Gut, kein Tier hat sie erfunden...." , ganz davon abgesehen würde ein Tier in natürlicher Umgebung die Scheisse nie fressen die wir uns billigst reinschieben. Wen interresieren schon die Hintergründe bei Billigschnäppchen, dass beispielsweise durch den neuen Supermarkt wieder eine Grünfläche platt gemacht wurde.

Jetzt klafft die Schere zweischen bewussten Endkunden und Dummfressern immer weiter auseinander. Absichtlich benütze ich nicht den Begriff "Verbraucher", als solcher wir seit je her bezeichnet werden. Eine Beleidigung, denn er steht genau dafür, was wir nicht sein sollten, hirnlose Verbraucher nämlich. Bewusste Menschen essen auch Fleisch, allerdings sind sie bereit dafür meinetwegen das Doppelte zu bezahlen, vorausgesetzt es wurde ehrlich und natürlich erzeugt. Reduzieren sie dabei ihren Fleischverbrauch um die Hälfte, kostet es keinen Cent mehr. Genau das ist der Punkt, wir brauchen ein anderes Bewusstsein, oder besser: überhaupt ein Bewusstsein!

Ich empfehle jedem ehrlichen Bauern, Erzeuger und Landwirt zukünftig auschließlich für diese Zielgruppe, wenn möglich ökologisch  zu arbeiten und  sich garnicht erst mit Industrie und Handel einzulassen. Hier entseht gerade ein neuer Markt  mit steigenden Umsatzzahlen. Wobei man realistisch einen Marktanteil von maximal 10%-15% über Direktvermarktung erreichen kann. Hier  finden wir eine angemessene Wertschätzung für Natur und landwirtschaftliche Handarbeit und werden so auch entsprechend bezahlt, dafür gibt es mittlerweile viele positive Beispiele, auch bei Milchbauern. (info bei mir-Kontakt) Bald schon werden "echte Erzeugnisse" hoch gehandelt werden, dann wird reich, wer seinen Acker noch unabhängig bewirtschaften kann.  

Für die restliche Masse von 85% Dummfressern gibts eben zukünftig, wenn überhaupt nur noch Scheisse zu fressen, auch wenn Lidl&Co diese in seinen Werbekampagnen als "Gute Ware" anbiedert, die Billifresser haben es nicht anders verdient. Für diese Menschen wird keiner von uns zukünftig erzeugen und anbauen können, weil sie es nicht bezahlen wollen und lieber ihr eigenes Grab schaufeln.


Werner Krieger  Bundschuh 153 eV