Lesen Sie aus dem notariell beglaubigten Protokoll des Opfers

 

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Chronologie zum Missbrauch von Frau XXX durch Pfarrer XXX, einen Vertreter der röm. kath. Kirche im Bistum Würzburg.

 

Das Opfer wurde von dem fränkischen Gemeindepfarrer von ihrem 15. Bis 20. Lebensjahr, 5 Jahre lang vergewaltigt und sexuell missbraucht. Sie lebte damals in Anhängigkeit in seinem Pfarrhaus. Danach litt sie rund 35 Jahre lang unter der direkten und familiären Kontrolle des Pfarrers.

Seit sie sich 2015 der Diözeses anvertraut hat erlebt sie eine regelrechte "Hexenjagd" durch den Klerus.

 

 

 

Anlage 1 

Protokoll der ausführlichen Aussage des Opfers.

Notariell beglaubigt von Notar Makowka am 18.04 2016

 

Jan. 2013 Die Mutter des Opfers und Geliebte sowie Lebensgefährtin/Haushälterin des beschuldigten Pfarrers stirbt.

 

2014 Das Krankheitsbild des bereits wegen Arbeitsunfähigkeit verrenteten Opfers wird schlimmer, da der Täter weiter Druck und Kontrolle ausüben will.

 

Feb. 2015: Das Opfer wendet sich telefonisch an den damaligen Dekan des Landkreises Bad Kissingen Thomas Kessler und eröffnet ihm die ganze Missbrauchs-u. Leidensgeschichte, dieser verwies an Prof. Dr. Laubenthal, Missbrauchsbeauftragter des Bistums Würzburg.

 

September 2016 : Nach 6 Monaten erhielt das Opfer einen Termin bei Prof. Laubenthal und erhielt darauf ein lapidares Schreiben ( s. Anlage 2)

 

Anlage 2

Schreiben von Prof Dr. Laubenthal mit Protokoll der Anhörung.

Wichtiger Hinweis: In diesem Schreiben bezüglich der Anhörung des Beschuldigten, ist keiner Weise die Rede von „Einvernehmlichkeit“. Die wurde von Laubenthal u. Kessler erst nach der Veröffentlichung ins Spiel gebracht.

 

Anlage 3 : Stadtzeitung Bad Kissingen

Dezember 2015: T. Kessler, bereits Generalvikar des Bistums Würzburg, wohnt einer Ehrung für den bereits geständigen Täter durch die Stadt Bad Kissingen bei, obwohl er schon seit Februar von dem Missbrauch wusste. Die Behauptung, er habe nicht gewusst dass dieser Pfarrer geehrt werden sollte, kann nicht der Wahrheit entsprechen, da die Stadt alle zu Ehrenden auf der offiziellen Einladung aufgelistet hatte.

 

Anlage 4

Ladung zum bischöflichen Offizialat mit Antwortschreiben

 

Anlage 5

Mainpost vom 22.3. 2016

Da die Öffentlichkeit und Presse nun von dem Missbrauch erfahren hat, behauptet Prof. Laubenthal der Presse gegenüber erstmalig, dass die sexuellen Handlungen mit dem Opfer einvernehmlich stattgefunden hätten.

 

Von diesem Zeitpunkt an behaupten alle Vertreter des Bistums, einschließlich ihres Missbrauchsbeauftragten, dass das damals 15 jährige Opfer mit den sexuellen Handlungen einverstanden gewesen sein soll. Ab sofort agieren alle Beteiligten seitens des Bistums gegen das Opfer um seine Glaubwürdigkeit zu zerstören.  

 

Anlage 6

Ladung weg. Selbstanzeige des Täters in Erwartung einer Einstellung des Verfahrens wegen Verjährung

 

Anlage 7

2. Ladung zum bischöflichen Offizialat mit Antwortschreiben

 

Anlage 8

Antwortschreiben des Offizialats/ Schmalzl.

 

Anlage 9

Mainpost vom 11.5. 2016

An einem öffentlichen Gesprächsabend in der betroffenen Gemeinde, decken Generalvikar Kessler und Lic. Jur. can. Klaus Schmalzl vorsätzlich und mit eindeutigen Hinweisen, die Anonymität des Opfers welches in selbiger Gemeinde wohnt auf; hinter dem Rücken des Opfers und ohne es zu darüber zu informieren. An diesem Abend bestätigten lt. Mainpost, Schmalzl und Kessler einhellig, dass der Missbrauch „im Einvernehmen“ stattgefunden hätte. 

 

Anlage 10

Schreiben des Journalisten Werner Krieger an Bischof Friedhelm Hoffmann/Kessler

 

Anlage 11

Schreiben an Prof. Dr. Laubenthal

Beschwerde über seine öffentliche Behauptung, dass die sexuellen Handlungen einvernehmlich stattgefunden hätten.

 

Anlage 12

Schreiben vom Offizialat /Schmalzl und Antwortschreiben

Nachdem Schmalzl  leugnete (Schreiben Anlage 8) die „Einvernehmlichkeit“ behauptet zu haben, verkündete er gemeinsam mit Generalvikar Kessler, dass die vorgeworfenen,  sexuellen Handlungen „einvernehmlich“ stattgefunden hätten, vor der ganzen betroffenen Kirchengemeinde in welcher auch das Opfer wohnt.

 

Anlage 13

Strafantrag des Opfers gegen Generalvikar Thomas Kessler und Klaus Schmalzl bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten u. a.

 

Alle Verfahren wurden im August 16 in „einem Aufwisch“ eingestellt

 

Gegen die Eistellung wurde Beschwerde beim Oberstaatsanwalt eingelegt.

 

Das Bistum Würzburg hebt sich durch einen menschen-u. vor allem opferverachtenden, ignoranten Umgang mit dem Opfer hervor.

 

 

Zum dramatischen Krankheitsverlauf  des Opfers aufgrund sexuellen Missbrauchs und  fast lebenslangem Mobbing durch den Täter.

 

Anlage 14

Schreiben vom St. Elisabeth Krankenhaus / Brustkrebs OP

 

2007 Berufsunfähig aufgrund div. Krankheiten und 14 Op´s

 

Anlage 15

Ärztliche Bescheinigung von Hausarzt Dr. med. Richard Daunor mit Hinweis auf div. posttraumatische Krankheitsbilder

 

Anlage 16

Gutachten von Prof. Dr. med. Maurer Facharzt für Neurologie, Psychiatrie , Psychotherapie und Psychosomatik mit Sexualmedizin und Suchtmedizin.

Gutachter für Forensische Psychiatrie

Emeritierter Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie mit Sexualmedizin am Zentrum der Psychiatrie im Klinikum der Goethe-Universität Frankfurt

Professor für Psychiatrie und Psychotherapie

 

Das Gutachten lässt keinen Zweifel an den posttraumatischen Folgen durch jahrelangen Missbrauch und folgende jahrelange Kontrolle durch den Täter( hier sieht das Gesetz eine Hemmung der Verjährungsfristen vor, falls der Geschädigte psychisch oder physisch nicht in der Lage war sein Recht durchzusetzen).

Eine Suizidgefährdung, sowie die psychosomatischen Auswirkungen werden ebenfalls bestätigt.

 

 

Der komplette Sachverhalt wurde nun der Glaubenskongregation in Rom zugestellt. Bischof Friedhelm Hofmann fand bis heute kein Wort für das Opfer, im Gegenteil, er ließ Keßler und Schmalzl zur "Hexenjagd blasen".

Das Opfer wird nach eigenen Aussagen vor dem Würzburger Dom und notfalls auch in Rom öffentlich anprangern und demonstrieren und schließt auch einen Suizid nicht aus.

Sollte es tatsächlich zum Schlimmsten kommen müssen sich die Herrn des Klerus vor ihrem Gott verantworten, aber den scheinen sie ja sowieso als persönlichen Besitz anzusehen. 

W. Krieger

Missbrauchsopfer abermals "geschändet", jetzt Suizid gefährdet.

Unglaublicher Umgang mit dem Missbrauchsopfer durch Generalvikar Thomas Keßler und Kirchenrichter Klaus Schmalzl. Nachdem Frau X. als Teenager fünf Jahre lang von einem kath. Pfarrer in Abhängigkeit missbraucht wurde, dieser bis vor wenigen Jahren auch danach noch ihr Leben und ihre Familie terrorisierte, haben die beiden o.g. in ihrer Heimatgemeinde hinter dem Rücken der schwerkranken Frau und ohne ihr Wissen, deren Identität preis gegeben, anstatt über eine Wiedergutmachung für ein zerstörtes Leben und eine zertörte Gesundheit durch einen Vetrtreter ihrer Kirche nachzudenken. Dem nicht genug behaupteten diese Herrn vor der Kirchengemeinde, dass der Missbrauch "einvernehmlich" stattgefunden habe, eine Finte, die erst im laufenden Verfahren von Seiten der Kirchenmänner auftauchte. Das kommt einer weiteren Schändung bezügl. ihrer Persönlichkeitsrechte und einer Art Hexenjagd gleich. Die Frau traut sich kaum  mehr aus dem Haus, nimmt starke Psychpharmaka und ist dem Suizid nahe. Aufgrund verständlicher posttraumatischer Erkrankungen durch ihr fast lebenslanges Martyrium wurde sie als Früh-Invalide arbeitsunfähig und fristet seither ihr Leben in Kranheit mit einer jämmerlichen Invalidenrente.   Sollte es zum Schlimmsten kommen, sind auch diese Herrn des Klerus dafür verantwortlich!

Beschwerde an Prof. Laubenthal

16.06.

Beschwerde an und über den Missbrauchsbeauftragten des Bistums Würzburg, Prof. Dr. Klaus Laubenthal. Brief des Opfers an Laubenthal

 

Prof. Dr. Klaus Laubenthal

persönlich

Domerschulstr. 16

97070 Würzburg

 

 

Zeitungsartikel: Mainpost von heute                                                                  14.06.2016

 

 

Sehr geehrter Herr Prof. Laubental,

 

nachdem ich am 1. September 2015 bei Ihnen war um den Missbrauch durch Pfarrer XXXXX anzuzeigen ist ja zunächst relativ wenig von Seiten der Kirche unternommen worden.

Erst ab März 2016 kam aufgrund meiner Aktivität Bewegung in die Sache.

 

Nun stelle ich mit großer Entrüstung fest, dass sie scheinbar mehrmals gegenüber der Presse und völlig aus der Luft gegriffen angegeben haben, dass der Missbrauch einvernehmlich gewesen sei.

Auch wenn Sie nun im Nachhinein behaupten, dass dies XXXXX so ausgesagt hätte,  dann wundere ich mich schon sehr, dass davon in Ihrem ersten, mir zugestellten Schreiben und Protokoll vom 02. 11. 2015, keine Rede war. Die „Einvernehmlichkeit“ wurde von Ihnen und Ihren „Auftraggebern“ erst seit März diesen Jahres ins Spiel gebracht, als wir die Öffentlichkeit suchten.

 

Hiermit widerspreche ich jeglicher Aussage oder Vermutung, einem von meiner Seite einvernehmlichen Zutun in meinem o.g. Missbrauchsfall. Mehrmalige Vergewaltigung, Nötigung und psychischer Druck während einer eindeutigen Abhängigkeit vom Täter, waren die einzigen, faktischen Voraussetzungen für mein Martyrium durch XXXXXX.

 

Ganz davon abgesehen, dass sich der Begriff „ einvernehmlicher Missbrauch“ in sich schon widerspricht, fühle ich mich durch Ihre o.g. öffentliche Aussage in höchstem Maße diffamiert.

Dass gerade Sie sich, als Missbrauchsbeauftragter Jurist ebenfalls an der offensichtlichen, üblichen Beschädigung der Glaubwürdigkeit und der Rufschädigung von Opfern beteiligen, spricht für sich.

 

Ich fordere Sie hiermit auf, weitere öffentliche Aussagen  zu meinem Fall zu unterlassen, insbesondere die Aussage dass der Missbrauch einvernehmlich gewesen sei.

 

Ob Ihr o.g. Vorgehen juristisch einwandfrei ist, sollten Sie am besten wissen, mit moralischer Verantwortung, Opfer-u. Persönlichkeitsschutz hat dies zumindest nichts zu tun. Ich werde mich in jedem Falle dazu beraten lassen.

 

 Hochachtungsvoll

 

 

 

XXXXX

Strafanzeige gegen Generalvikar Keßler

02.06. 2016

Das Missbrauchsopfer stellte diese Woche Strafantrag wegen div. Verletzung von Persönlichkeitsrechten, gegen Thomas Keßler, Generalvikar der Diözese Würzburg und den Kirchenrichter Schmalzl bei der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

Mit dem, vor ca. 4 Wochen einberaumten Gespräch in der betroffenen Kirchengemeinde, ohne Absprache und Wissen, also hinter dem Rücken des Opfers, hätten Keßler und Schmalzl maßgeblich dazu beigetragen, dass dessen Anonymität entlarvt wird.

Welche Person sich hinter dem, bisher anonymen Missbrauchsopfer verbirgt, konnte anhand der bisher veröffentlichten Geschichte nur vermutet werden, da weder Namen, noch die betroffene Gemeinde genannt wurden. 

Durch die Stellungnahme von Keßler und Schmalzl  in der betroffenen Kirchengemeinde war nun zumindest bei den anwesenden Gemeindemitgliedern sofort klar, um welche Person es sich handeln musste. Seither erlebt das Opfer, welches ebenfalls in der provinziellen Gemeinde wohnt eine Art psychisches "Spießrutenlaufen". Geringschätzende und auch beleidigende Bemerkungen habe sie beim Einkaufen schon ertragen müssen und traue sich nun kaum mehr aus dem Haus. Sie sieht sich nun gezwungen, nach über 40 Jahren ihr Eigenheim aufzugeben und den Ort verlassen, eine Katastrophe für die schwerkranke Frau.

 

 

Genralvikar Keßler bläst zur Hexenjagd

gegen das Opfer!

Der Genralvikar der Diözese Würzburg lud die Gläubigen der betroffenen,  unterfränkischen Gemeinde zum Gespräch über den Missbrauch, ohne das Opfer und ohne sich mit dem Opfer vorher darüber auszutauschen. Mit eindeutigen Hinweisen "enrlavte" er das Opfer vor den Gemeindemitgliedern, verletzte ihr Recht auf Anonymität  und "schändete" die Frau aufs Neue öffentlich:

 

Generalvikar Thomas  Keßler

 Domerschulstraße 2

97070 Würzburg

 

                                                                                                                             12. Mai 2016

Sehr geehrter Herr Generalvikar Keßler,

mit Abscheu musste ich erfahren, dass Sie Sich, gemeinsam mit Ihrem Mitstreiter, dem Diözesenrichter Schmalzl, vor M´s Kirchengemeinde gestellt haben und so öffentlich den Fall noch breiter treten, ja eine Art  Hexenjagd gegen das Opfer eingeleitet haben.

 

In meinen Veröffentlichungen wurden weder Namen, noch die entsprechende Kirchengemeinde genannt, was in der Öffentlichkeit allerhöchstens Spekulationen ausgelöst haben kann, keinesfalls jedoch klare Hinweise zur Identifizierung des Opfers.

 

 

 

Mit Ihren, in der Mainpost am 11.05. abgedruckten Aussagen  haben Sie, offensichtlich beabsichtigt, genau das erreicht, was in solchen Fällen zum Opferschutz, gerade in kleinen Gemeinden, unbedingt verhindert werden muss.  Sie beide haben durch gezielte Hinweise wissentlich die Identität des Opfers preisgegeben und somit das Leiden der Frau noch vervielfacht.

 

Sie, Herr Keßler,  wussten genau (was ich beweisen kann),  wie auch die ganze Kirchengemeinde, dass die Mutter des Opfers bis zu ihrem Tode M´s Lebensgefährtin und Haushälterin war. Dass sie und ihre Tochter aus XXX stammten und dass nach Ihrem scheinheiligen  „Gesprächsabend“ das Opfer „entlarvt“ ist und nun ein gesellschaftliches Spießrutenlaufen in der Gemeinde zu ertragen hat. Sie opfern das zerstörte Leben und die Gesundheit der Frau dem scheinheiligen Ansehen ihrer Institution und Ihrer „Unbeflecktheit“.

 

Ihr Hinweis auf die, ebenfalls von Ihnen initiierte Selbstanzeige M´s und die zu erwartende juristische Verjährung, sowie der auf damalige „Einvernehmlichkeit“ kommt in höchstem Maße einer abermaligen diskriminierenden Opferschändung und einer Rufschädigung gleich. Sie wissen wie ich sehr wohl, dass im ersten Protokoll welches durch Prof. Laubenthal aufgenommen wurde, keine Rede von Einvernehmlichkeit war. Erst nachdem die Sache jetzt publik wurde, wird von allen „Opfergegnern“ davon gesprochen um die Fatalität des Missbrauchs herunterzuspielen und dem Opfer eine vermeintliche Teilschuld zu unterstellen. Sicher werden Sie nun behaupten, dass Sie das nicht beabsichtigt hätten. Warum frage ich mich dann, haben Sie dies bei Ihrem „Gesprächsabend“ dem einfachen Sachverhalt des Missbrauchs, völlig überflüssig und vor allem einseitig hinzugefügt? Das wirkt, wie Sie wissen und offensichtlich auch beabsichtigen, wie ein Fingerzeig auf eine Sünderin.

 

Die Hinweise auf die Identität des Opfers zerstören nicht nur das Recht auf Anonymität, sondern   zerstören das Ansehen der Person und machen der Frau ein unbescholtenes und unbekümmertes Leben innerhalb der Gemeinde unmöglich. Dieser Sachverhalt wird nun ebenfalls rechtlich geprüft.

 

Anstatt der Kirchengemeinde die „Sünderin“ zu offenbaren, hätten Sie zunächst mal das Gespräch mit dem Opfer suchen müssen. Hier wird auf Kosten des Opfers  Beschwichtigungspolitik betrieben, ohne, dass das Opfer zu Wort kommt. Wenn ich von einem Gespräch rede, dann meine ich das auch so, meinetwegen im Beisein unabhängiger Journalisten und keine „Ladung zur peinlichen Befragung“ durch den Kirchenrichter, welche das Opfer aus gutem Grunde und wegen ihrer psychischen Belastung zunächst abgelehnt hat.

 

Wer die juristischen, moralischen und gesellschaftspolitischen Drehungen und Windungen Ihresgleichen beim Umgang mit Missbrauchsfällen genau beobachtet, dem kann man nicht verdenken, dass er wohl kaum einem Ihrer Beauftragten Vertrauen schenken kann. Dies haben Sie beide nun mit ihrer „Entlarvung der Sünderin“ in M´s ehemaliger Gemeinde wieder deutlich unter Beweis gestellt.

 

Ihr „Krisenmanagement“ funktioniert offensichtlich wunderbar, mit der einseitigen Diskreditierung und dem peinlichen Entlarven des Opfers, mit Einschüchtern und Mund-tod-machen  (ähnlich wie auch im Fall Wolf).

 

Hochachtungsvoll

 

Werner Krieger

 

 

 

 

Der falsche Moralanspruch der Kirche ist mit nichts zu überbieten!

 

 

Leserbrief an die Mainpost zum Gastbeitrag von der

„Generaloberin der Dienerinnen der heiligen Kirche Jesu“, Frau Katharina Ganz, Kloster Oberzell

vom 22.12. 2017:

 

„Die Bundesrepublik hat sich zum größten Puff Europas entwickelt“

 

 

 

Hallo Frau Ganz,

 

 

 

dass sie Deutschland als größtes Puff bezeichnen, würde ich im Bezug auf Ihren katholischen Stand, der an Doppelmoral und Scheinheiligkeit nicht zu überbietenden Geschichte ihrer Kirche und dem politischen Umgang damit, sofort unterschreiben. Gerade Kirchenvertretern steht es angesichts der eigenen, nicht aufgearbeiteten Geschichte nicht zu, über Moral und Prostitution zu urteilen oder zu referieren. Gerade in Ihrer Kirche, die über hunderte von Jahren hinweg menschenverachtend, machtbesessen und sexuell pervertiert das Volk missbrauchte, lässt die Selbstkritik mehr als zu wünschen übrig.

 

Bis ins 19.Jh. hat die Kirche besonders in Domstädten sog. „Frauenhäuser“ bzw. Hurenhäuser selbst betrieben, sowie Abgaben von den Huren einkassiert. Sie hat die Kultur der Stadtbordelle sogar maßgeblich geprägt und auch dadurch ihren heutigen Reichtum angehäuft. Noch bis  1980 war u.a. das Bistum Köln 50% Eigner des ersten Hochhausbordells, dem heutigen „Pascha“.

 

Ihre Generalverurteilung, Diffamierung und Kriminalisierung einer ganzen Branche ist, ausgerechnet durch eine Person der kath. Kirche geradezu abstoßend und auch völlig fern jeglicher Realität. Es gibt in Deutschland nicht wenige, durchaus legale, professionelle Bordellbetriebe sowie professionelle u. freiwillig arbeitende Prostituierte. Ihren Aussagen nach unterstelle ich Ihnen, dass Sie niemals einen solchen Bordellbetrieb von innen gesehen haben, geschweige denn mit einer echten Hure persönlich gesprochen haben. Dann nämlich wüssten Sie, dass es durchaus selbstbestimmte Frauen gibt die diesen Beruf ausüben, die eine solch starke Persönlichkeit und ein Selbstbewusstsein an Tag legen, wovon viele Geschlechtsgenossinnen nur träumen können. Sie stigmatisieren unbescholtene Menschen, indem Sie die, unbestritten existierenden Opfer und die damit zusammenhängende Kriminalität, politisch ausschlachten. Die mediale Kriminalisierung der Branche ist eben werbewirksamer wie der banale Alltag von Frauen die tagtäglich für das Ejakulat einer „irr-moralisierten“ Gesellschaft herhalten. Ihre Behauptung, dass 95 % in Deutschland kriminell, oder Kriminalitätsopfer sind ist eine unglaubliche, ja bösartige Anmaßung Ihrerseits, lediglich geeignet um gutes Licht auf das eigene Moralmonopol werfen zu wollen. Da Sie und Ihre enthaltsamen männl. Kollegen vermeintlich dem Sex entsagen, dürften Sie zudem gar nicht mitreden, geschweige denn eine solche Generalkriminalisierung als Gastbeitrag veröffentlichen.

 

Ihre Bigotterie gegenüber Antonia Werr der Gründerin der „Kath. Besserungsanstalt für verwahrloste Personen weiblichen Geschlechts“ Mitte des 19.Jh., ist typisch für Kirchenvertreter mit so vielen „Leichen im Keller“, da das Quälen und sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen in solchen, insbesondere kirchlichen Anstalten Gang und Gäbe waren (95%?). Die Zahl der bekanntgewordenen Missbrauchsfälle innerhalb Ihrer Institution in den letzten 50 Jahren übersteigt bei weitem die von Ihnen geschätzte Zahl von Sexarbeitern/Innen in Deutschland und es kommen täglich neue Missbrauchsfälle durch Kirchenvertreter hinzu.  

 

Und da wollen sie allen Ernstes legalen, käuflichen Sex verbieten lassen, wo doch grade die Möglichkeit legal befriedigt zu werden die Notzucht mindert, auch bei Ihren Kollegen. Dazu ein Zitat eines Ihrer Heiligen: „Die Prostitution gleicht der Kloake im Palast, schafft die Kloake ab und der Palast wird ein von Krankheit befallener, stinkender und unreiner Ort werden“ ( Thomas von Aquin 1225-1274)

 

Kümmern Sie Sich doch besser um Frauen, deren Leben durch den Missbrauch innerhalb Ihrer Kirche zerstört wurde, sonst wirkt Ihre „gebenedeite“ Amtsbezeichnung unter diesen Gesichtspunkten mehr als scheinheilig.

 

 

Hochachtungsvoll, 

 

Werner Krieger

 

Würzburg

 

 

 

Geld ist nur für andere da!

Seit Monaten "schrauben" Politik und Gesunheitssystem-Partizipierer an einer neuen Gesundheits-u. Krankenhausreform.

Auch in Würzburg demonstrierten die Betroffenen und sammelten Unterschriften dagegen.

Seit der ehemaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihrer Radikalreform gehts mit unserem Gesundheitssystem bergab. Angeblich explodierten die Kosten und dramatische Einsparungen mussten vorgenommen werden. Man hat einen Medizinischen Dienst ins Leben gerufen, der nun willkürlich bei allen Behandlungen und Eistufungen Gelder streicht. Das müssen die neuerschaffenen Verwaltungsverwalter und Kontrolleure auch, denn selbst ihre Institution verbraucht zig Millionen. Die gesetzl. Krankenkassen blasen sich als Mammut-Immobilienbesitzer(natürlich über Sub-GmbHs) auf und die Vorstände, Direktoren und die Verwaltungen leben auf Kosten dieses Systems wie die Maden im Speck. Den Ärtzten Pflegern und Krankenhäusern wurden die Einnahmemöglichkeiten so rigoros zusammengestrichen, dass viele schließen, oder in Einzelfällen auch manche überflüssige OP durchführen mussten.

Seit Ulla hat man erkannt, dass man sich an dem Milliardetopf "gesetztlich" laben kann. Wo sind denn die Milliarden Beiträge, von welchen man vor einem Jahr noch von Milliarden Überschüssen sprach sie verschwinden im System, ähnlich wie die Entwicklungshilfe in Schurkenstaaten. Die Pharmaindustrie korumpiert die Politik und darf weltweit einzigartig, Phantasiepreise in Deutschland aufrufen. Zumindest bei den Ärtzten, Krankenhäusern, beim medizinischen Personal und den Patienten kommt immer weniger an. Dann echouffiert man sich über Privatkassen und Patienten, ohne die manche Arztpraxis oder Klinik garnicht überleben könnte.

Regelmäßig werden Ärtzte und Klinikbetreiber als Buhmänner hingestellt, Menschen,  die nach 10 Jahren Studium einen hypokratischen Eid leisten und die Verantwortung für das eigentliche, nämlich die Gesundheit der Menschen tragen, vom überlasteten Personal ganz zu schweigen. Wenn ich Arzt oder Pfleger wäre hätte ich dem Wasserkopf an Parasiten angesichts dieser "Aktzeptanz", längst den Krempel hingeschmissen. Wie lächerlich, dass ein Arzt beispielsweise für einen Hausbesuch gerade mal 14,50 € abrechnen darf, unabhängig von der Anfahrts-oder Tageszeit. Dafür wüde sich ein Hartz 4-Empfänger nicht auf den Weg machen und ein Waschmaschinenmonteur nicht einmal die Maschine anschauen.

Mit der neu geplanten Reform sollen weitere Einschränkungen im klinischen und medizinischen Bereich beschlossen werden. "Kleine" und Selbstständige sollen wie in anderen Branchen auch, zur Aufgabe gezwungen werden, den Konzernen und großen Klinikketten wird Tür und Tor zum "korrupten Rationalismus" geöffnet, wo die "Gesundheit" ausschließlich den Verwaltungsverwaltern, selbsternannten Verbänden und Istitutionen, Kontrollbehörden, Vorständen, der Krankenkassenkrake und den Konzernen in barer Münze zu Gute kommt.

Ohne diesen ganzen Wasserkopf könnte man seine Anwendungen in bar bezahlen und sich die Beiträge sparen. Das wäre im Durchschnitt bei weitem billiger, dennoch käme bei jenen, die die eigentliche Arbeit machen und so oder so immer die Verantwortung tragen, mehr Geld an, bei den Ärzten und dem Personal.

Wir müssen uns bewusst machen, dass jede Beschränkung und Einsparung direkt oder indirekt immer auf den Patienten zurückfällt. Unser Gesundheitssystem ist seit Ulla Schmidt kontiniuierlich schlechter geworden, dass weiß jeder, der mittlerweile für Weniger Leistung immer mehr zuzahlt.

Geld ist für die anderen da! Dass sieht man daran, dass ein schnöder Abteilungsleiter einer Krankenkasse weit mehr verdient wie ein Klinikarzt und als Schreibtischtäter allerdings keinerlei Verantwortung übernimmt, das sollte uns längst über sein.

Schluss mit Kaputt-Sparen, unterstützen auch Sie diese Aktion!

W. Krieger